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Viele Wege führen zum Freiwilligenjob

Stralsund Viele Wege führen zum Freiwilligenjob

Vereine und Institutionen werben auf Messe um Nachwuchs.

Stralsund. Zeit und Energie aufbringen, ohne auch nur einen Cent dafür zu Gesicht zu bekommen. Wer sich für ein Ehrenamt entscheidet, tut das meist aus persönlicher Verbundenheit.

So kam auch Manuela Stepnitz zum Landesverband der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew. „Ich bin selbst betroffen und kam dadurch zum Verein“, erzählt Manuela Stepnitz. Abgesehen von den regelmäßigen Treffen der Selbsthilfegruppe, stehen viele Bewegungsangebote auf dem Programm. „Es ist wichtig, dass die Betroffenen sich nicht abschotten. Bei diesem Krankheitsbild ist viel Sport angesagt, und das macht sich in Gemeinschaft besser“, beschreibt die Vorsitzende das Anliegen des Vereins.

Doch dass die Interessenten nicht allein durch eine Ehrenamtsmesse zu den Vereinen stoßen, zeigte die dürftige öffentliche Resonanz im Rathauskeller. „Wir bekommen unseren Zuwachs auch durch Facebook“, erklärt Martin Kuhn, Zugführer eines ASB-Sanitätszugs. „Dort sieht man durch aktuelle Berichte wie beispielsweise dem Elbe-Hochwasser, was wir machen. Das spricht die Leute mehr an“, weiß

der 36-Jährige. Andere verbinden ihr Hobby mit dem Nützlichen. Bei den Maltesern haben sich mittlerweile 25 Mitglieder in der vor zwei Jahren gegründeten Besuchshundegruppe zusammengefunden. Seitdem ist auch Waltraud Frädrich dabei. „Mein Hund ist so ruhig und ging immer von allein auf andere zu und ließ sich streicheln. Warum soll man damit nicht auch anderen eine Freude machen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, sagt die Besitzerin des 5-jährigen Shelty Billy. Nach einer Eignungsprüfung und Trainingsstunden gehen die Mitglieder mit ihren Tieren in Pflegeeinrichtungen, Förderschulen oder Kitas.

Freiwilligenkoordinator Andreas Kästner ist jährlich auf der Suche nach Naturbegeisterten, die in ihrer Freizeit die Parkranger unterstützen oder als Kranich-Guide im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft die Besucher betreuen möchten. „Es kommen viele Leute auf uns zu, die ihren Urlaub hier verbringen und diesen aktiv nutzen wollen“, erzählt der Nationalparkranger. „Nach einer Einweisung können sie beispielsweise als Kranich-Guide eingesetzt werden. Derzeit haben wir gerade eine Freiwillige aus der Schweiz“, berichtet der 52-Jährige.

Aber auch Sportvereine, deren Trainer sich in die Kinder- und Jugendarbeit einbringen, zeigten sich auf der Messe. Wenke Büssow-Krämer

 



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