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Ribnitz-Damgarten Vorjahresmeister RHV unterliegt gegen Doberan
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Vorjahresmeister RHV unterliegt gegen Doberan
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15:18 04.12.2018
Die Ribnitzerin Linda Neubauer (am Ball in einem früheren Spiel) erzielte von ungewohnter Position acht Tore. Quelle: Foto: Marco Schwarz
Ribnitz-Damgarten/Teterow

Die Handballerinnen des Ribnitzer HV haben ihre vierte Saisonniederlage in der Verbandsliga hinnehmen müssen. Vor heimischem Publikum unterlagen sie dem Bad Doberaner SV mit 21:28. Zum Vergleich: In der Vorsaison, als der RHV Meister der Verbandsliga wurde, waren es in der gesamten Saison nur vier Pleiten. Indes konnten die Lokalrivalinnen vom SV Motor Barth ihre Tabellenführung nach einem Remis beim SSV Einheit Teterow behaupten. Ribnitzer HV – Bad Doberaner SV 21:28 (13:17). Ein Schreckmoment führte dazu, dass die Partie aus Sicht des Ribnitzer HV kippte. Die Gastgeberinnen führten, als Rückraumspielerin Anna Marzahl mit Schmerzen in der Schulter ausgewechselt werden musste. „Glücklichweise ist nichts Schlimmeres passiert und sie konnte später weitermachen“, berichtete RHV-Trainer Tobias Klugmann. Doch in der Phase, als Marzahl auf der Bank saß, egalisierten die Gäste die Führung und erarbeiteten sich bis zur Pause einen Vorsprung von vier Toren.

„Zu Beginn war es ein schönes und ausgeglichenes Spiel“, meinte Klugmann. Doch zahlreiche Würfe, die an der Torumrandung landeten sowie schnelle Gegentore hätten den Gästen in die Karten gespielt. In der zweiten Hälfte begegneten sich beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe. „Letztlich ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen“, meinte der Ribnitzer Trainer.

Er lobte insbesondere Linda Neubauer, die auf der ungewohnten Spielmacherposition zum Einsatz kam und von dort aus acht Tore erzielte. „Sie hat eine richtig gute Partie gemacht“, sagte Klugmann.

Die RHV-Handballerinnen bestreiten nun am kommenden Sonntag (11 Uhr) ihr letztes Spiel des Jahres und sind zu Gast beim Tabellenvorletzten SV Warnemünde II. „Ich hoffe, dass ich dann endlich wieder den kompletten Kader zusammenhaben werde und wir uns versöhnlich in die Weihnachtspause verabschieden können“, meinte Tobias Klugmann. Ribnitzer HV:Hameister – Neubauer 8, Marzahl 6, J. Engel 5/1, Jenß 1, St. Engel 1, Potrick, Herter, Bungeroth, Keichel. Siebenmeter:RHV 1/1, DSV 3/3. Strafminuten:RHV 0, DSV 4. SSV Einheit Teterow – SV Motor Barth 19:19 (5:8). Motor-Trainer Martin Habermann war nach dem Abpfiff frustriert. „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber jetzt muss ich sagen, dass wir ganz viel Pech gehabt haben“, sagte er. Der Coach haderte vor allem auch mit einer Schiedsrichterentscheidung in der Schlussphase der Partie. Die Bartherinnen lagen zwei Minuten vor dem Ende mit 19:17 vorn und kassierten eine Minute vor dem Abpfiff den Anschlusstreffer. Während der Ball noch aus dem Netz geholt wurde, entschied der Schiedsrichter auf Zeitspiel. „Das war einfach nicht nachvollziehbar und eine mehr als fragwürdige Entscheidung“, meinte Habermann. Teterow hatte wieder Ballbesitz und erzielte 27 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich zum 19:19-Endstand.

Dennoch war der Coach vor allem mit der Defensivleistung seines Teams zufrieden. „Die Abwehr hat gut funktioniert“, lobte er. Allerdings haderte er mit den Schwächen im Abschluss. „Wenn wir die in den Griff bekommen, können wir uns absetzen und das Spiel schon vorher für uns entscheiden“, analysierte Habermann.

Für die Motor-Handballerinnen, die ihren Platz an der Tabellenspitze behaupten konnten, war die Begegnung in Teterow die letzte in diesem Jahr. Die Zwischenbilanz des Trainers fällt positiv aus. „Wir haben gezeigt, dass wir oben mitspielen können.“ Er freue sich nun auf das kommende Jahr und insbesondere auch die Partie im Landespokal gegen den Stavenhagener SV aus der höherklassigen MV-Liga. Diese soll am 13. Januar in der Vinetastadt ausgetragen werden. „Das wird für uns ein Höhepunkt in dieser Saison“, sagte Martin Habermann. SV Motor Barth:Keller, Napp – Schumacher 9/4, Evert 3, Ratschkowski 2, Laß 1, Heinze 2, Hansen 2, Saß, Claußnitzer. Siebenmeter:SSV 2/2, Barth 7/4. Strafminuten:SSV 2, Barth 0.

Marco Schwarz

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