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Ribnitz-Damgarten Warnemündes Volleyballer unterliegen im Kellerduell
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Warnemündes Volleyballer unterliegen im Kellerduell
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00:00 13.02.2018
Musste viel Aufbauarbeit leisten: SVW-Coach Christian Hinze (r.) nach der 2:3-Niederlage gegen TuB Bocholt. Quelle: Foto: Oliver Behn
Rostock

Da war mehr drin! Die Volleyballer des SV Warnemünde mussten sich am Sonnabend im Kellerduell der 2.Volleyball-Bundesliga Nord mit 2:3 (23:25, 25:18, 18:25, 25:19, 10:15) gegen die TuB Bocholt geschlagen geben. Dabei haderten die Ostseestädter vor allem mit ihren eigenen Fehlern.

„Die Niederlage ist verdammt ärgerlich und dennoch verdient. Wir konnten durch viele Aufschlagfehler keinen Druck erzeugen“, resümierte ein enttäuschter Hannes Strübing. Der Außenangreifer wurde zum wertvollsten Spieler auf Seiten der Gastgeber gewählt. Die vermeidbare 2:3-Heimschlappe konnte aber auch er nicht verhindern.

Von Beginn an entwickelte sich vor 470 Zuschauern in der Rostocker Ospa-Arena eine umkämpfte Begegnung zweier direkter Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. In einem ausgeglichenen ersten Satz hatten jedoch die Gäste aus Nordrhein-Westfalen das glücklichere Ende für sich.

Aber die Hausherren bewiesen Moral, kämpften sich zurück ins Spiel und glichen wenig später verdient zum 1:1 aus. Auch als die Bocholter erneut in Führung gingen, blieb der SVW unbeeindruckt, schaffte ein weiteres Mal den Ausgleich und rettete sich so in den Tie-Break.

Doch gerade im alles entscheidenden fünften Satz versagten den Warnemündern die Nerven. „Wir haben es schon früh im Satz verpasst, dran zu bleiben. Das war der Knackpunkt“, analysierte SVW- Cheftrainer Christian Hinze. „Wir haben den Gegner nicht mehr in Bedrängnis bringen können. Das war schade, denn unter Druck haben die Gäste Fehler gemacht“, ärgerte sich Hinze.

Immerhin: Die Warnemünder standen nach der 2:3-Niederlage im Tie-Break nicht mit völlig leeren Händen da, sondern behielten wenigstens einen Punkt an der Ostseeküste. Ein Punktgewinn, der mit Blick auf die Tabelle noch wertvoll werden könnte, denn dort steht die Mannschaft von Trainer Christian Hinze zwar noch immer auf einem Nicht-Abstiegsplatz, allerdings sind die Verfolger weiter in Lauerstellung. Der Tabellenvorletzte aus Hürth bezwang am vergangenen Wochenende überraschend den Moerser SC mit 3:2. Hürth (9 Punkte) hat nur noch zwei Zähler Rückstand auf den SVW.

Auch deshalb war Kapitän Konrad Jagusch froh, dass es noch zu etwas Zählbarem gereicht hat. „Jeder einzelne Punkt kann zum Ende der Saison noch enorm wichtig werden“, sagte Jagusch. Er geht mit dem SV Warnemünde am kommenden Sonnabend wieder als klarer Außenseiter ins nächste Punktspiel. Dann gastieren die Ostseestädter nämlich beim amtierenden Meister der 2. Bundesliga Nord und Ex-Bundesliga-Klub CV Mitteldeutschland.

SV Warnemünde: Schille, Stübe, Strübing, Günther, Liefke, Mehlberg, Nagel, Ernst, Hannemann, Jagusch.

Oliver Behn

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