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Wegweiser in knalligen Farben

Ribnitz-Damgarten Wegweiser in knalligen Farben

Ein Sitz soll Besucher auf die Ribnitzer Galerie im Kloster neugierig machen.

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Prösterchen: Die Vereinsmitglieder Dr. Marika Oheim, Rolf und Dagmar Günther sowie Galerieleiterin Gabi Raskop (v. l.) bei der Einweihung des Sitzes.

Quelle: Edwin Sternkiker

Ribnitz-Damgarten. Mit einer Sitzgelegenheit werben — und auf einem Werbeträger sitzen. Vor der Galerie im Kloster Ribnitz funktioniert das. Scharfe Kanten, schräge Wände, farbige Flächen, eine Trilogie von kräftigen Farben — so präsentiert sich dort ein Sitz dem Betrachter. Wegweiser, Sitzelement, Werbeträger und Raumplastik, er ist alles in einem.

Der Sitz soll neugierig machen und Besucher in die Galerie locken, erläutert Rolf Günther, Vorsitzender des Kunstvereins Ribnitz-Damgarten. Die Galerie ist vor zehn Jahren ins Kloster 9 eingezogen.

Ein an sich guter Standort. Das Problem: Besucher der Stadt finden zwar ohne Probleme das nur wenige Meter entfernte Bernsteinmuseum und die Klosterkirche, nicht aber immer die Galerie. Da habe bisher eine wirksame Außenwerbung gefehlt, so der Vereinsvorsitzende. Wie man dieses Problem lösen kann, darüber wurde im Juni vergangenen Jahres im Vorstand diskutiert. Es seien viele Ideen und Vorschläge entwickelt worden, aber eine praktische Lösung sei zunächst nicht gefunden worden, so Günther. Schließlich hat er dann vorgeschlagen, die Ideen zu bündeln und daraus einen Vorschlag zu entwickeln. Am Ende kam ein Sitzmöbel als Lösung heraus.

Gemeinsam mit dem Stadtbauamt konnte sehr schnell ein geeigneter Standort nur wenige Meter entfernt von der Galerie gefunden und einheimische Firmen, die die Ideen praktisch umsetzten, ins Boot geholt werden. Ihnen allen dankte Günther bei der Einweihung. Der Standort bietet übrigens nicht nur eine weiten Blick über die Klosterwiese, sondern auch besondere Lichteffekte. Günther: „Infolge der schräg gestellten Wände wird bei bestimmter Sonneneinstrahlung das von Feininger beobachtete Lichtphänomen, das in vielen seiner Bildern dargestellt ist, sehr deutlich erkennbar. Es sind die bekannten prismatischen Strukturen.“ Edwin Sternkiker

 



OZ

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