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Ribnitz-Damgarten Wellentänzer: Show abgesagt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Wellentänzer: Show abgesagt
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09:05 12.05.2017
Die „Wellentänzer“ kommen voraussichtlich erst im Sommer 2018 nach Barth. Quelle: Nordlicht

Es sollte die größte privat finanzierte Tanzshow Deutschlands werden - und sie sollte im Juli in Barth stattfinden: die Tanz-Theater-Show „Wellentänzer“. Mit Marvin A. Smith, Choreograph von Madonna und Michael Jackson, wollte Produzent Jörg Darkow zusammen arbeiten und eine Show der Superlative auf die Beine stellen.

Mit dem Tod des Produzenten sterben auch die Pläne

Doch mit dem plötzlichen Tod des Produzenten im April stirbt nun auch das große Vorhaben. „Die für den Sommer geplante Tanzshow wird nicht stattfinden“, teilte Kultur-Sachgebietsleiter Heyko Mews mit. Die Mitarbeiter, die das Projekt nach dem Tod Darkows weiterführen wollten, hätten mittlerweile von der Veranstaltung Abstand genommen und sie auf den Sommer 2018 verschoben.Fast 1000 Karten im Wert zwischen zehn und 140 Euro verkauften die Wellentänzer bereits. Dass die Käufer ihr Geld erstattet bekommen, ist nun Aufgabe von Doreen Repp, die als Assistentin der Wellentänzer-Geschäftsführung in Barth arbeitet. „Nach telefonischer Anmeldung, wochentags zwischen 8 und 16 Uhr, kann das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten freitags zwischen 11 und 13 Uhr im Büro in der Hafenstraße 16 abgeholt werden“, informiert sie. Einige Kunden waren schon da. „Sie waren verständnisvoll aber traurig – so wie wir alle.“ Bis zum 15.Juni läuft die Rückgabe-Aktion. Der Tod des 51 Jahre alten Produzenten habe eine tiefe Lücke bei den Wellentänzern hinterlassen, trotzdem hätten sie in diesem Sommer eine andere Version der Show in Barth bieten können. „Das wurde jedoch vom Bürgermeister abgelehnt“, sagt Doreen Repp. Sie blickt trotzdem optimistisch in die Zukunft: „Mit unserem Regisseur Professor Elmar Ottenthal haben wir einen kompetenten Fachmann, der im kommenden Jahr die anspruchsvolle Show mit exklusiven Tänzern und Choreographen auf die Beine stellen wird.“

Projekt soll um ein Jahr verschoben werden

Bürgermeister Stefan Kerth erklärt, warum es ihm lieber ist, das Projekt um ein Jahr zu verschieben: „Wir wollen ein neuartiges Event schaffen, über das möglichst in ganz Deutschland gesprochen wird und die Blicke nach Barth lenkt – ähnlich wie das Horizonte-Festival in Zingst. Nach dem Tod von Jörg Darkow, bei dem alle Fäden zusammen liefen, muss das gedankliche Konstrukt des Projektes neu geordnet werden. Das muss reifen, die Akteure müssen Zeit haben, nach dem Verlust durchzuatmen.“ Doch es gibt Skeptiker, die nicht an eine Verwirklichung im kommenden Jahr glauben. Einer von ihnen ist Nils Rammin, in dessen Bootshalle die Veranstaltungsreihe stattfinden sollte: „Das ist ein Abschied auf Raten“, vermutet er: „Ich denke nicht, dass jemand das Projekt so weiterführt, wie Darkow es getan hat.“ Den skeptischen Stimmen widersprechen Doreen Repp und der Bürgermeister. Regisseur Ottenthal werde im Sommer 2018 eine exquisite Outdoor-Veranstaltung organisieren, höchstwahrscheinlich am Barther Hafen, sagt Doreen Repp. Und auch Stefan Kerth ist sicher, dass mit Ottenthal ein hervorragender Partner gefunden wurde, der mit seiner Version die Stadt bestenfalls über die Landesgrenze hinaus, berühmt machen wird.

Telefonnummer für Kartenrückgabe: 03 82 31/76 90 85

Carolin Riemer

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