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Weltstars und Barther musizieren

Barth Weltstars und Barther musizieren

Orchester des gymnasialen Schulzentrums ist bei den Kammermusiktagen dabei.

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Die beiden Musiker Lida Panteleev (Klavier) und Martin Panteleev (Violine) gestalten die Kammermusiktage in Barth.

Quelle: privat

Barth. Die Aufregung ist recht groß. Mädchen und Jungen, die ein Instrument beherrschen und im Orchester des gymnasialen Schulzentrums gemeinsam musizieren, stehen vor einem großen Auftritt: Am 20. März sind sie die „Vorband“ bei einem Konzert im Rahmen der Kammermusiktage.

Martin Panteleev, der weltbekannte Dirigent, Geiger und Komponist, hatte vor Jahren die Idee, in die Barther Kammermusiktage ganz junge Künstler zu integrieren. Schnell war mit Musiklehrer Uwe Janzen und seinen Gymnasiasten das Orchester gefunden, das nun jeweils zum Mittwochkonzert den musikalischen Startschuss gibt.

Warum gerade am Mittwoch? Dieser Tag ist im Rahmen der Kammermusiktage oft den experimentellen Musikformen vorbehalten. Da bietet sich der Einsatz der Musiker aus Barth, die inzwischen aus dem gesamten gymnasialen Schulzentrum kommen, besonders an. Höhepunkt für die Musikeleven und ihren engagierten Dirigenten Uwe Janzen ist immer das Mitspielen von Martin Panteleev beim Konzertteil des Schulorchesters.

Das mache ihm sehr großen Spaß, sagt der Künstler. „Durch die Musik erschließt sich mir der Zugang zum Erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält“, schreibt Panteleev im Programmheft zu den 12. Barther Kammermusiktagen. Und eben diesen Zugang möchte er auch den Nachwuchsmusikern vermitteln.

Wenn das Herzklopfen der jungen Musiker ruhiger geworden und der Applaus für die Schüler verklungen ist, erleben die Besucher am 20. März eine Novität: Gezeigt wird der 1919 in Deutschland von Ernst Lubitsch gedrehte Stummfilm „Madame Dubarry“, unter anderem mit Pola Negri und Emil Jannings. Und die Filmmusik spielt der Pianist Stephan Graf von Bothmer direkt vor der Leinwand.

Einen Beethoven-Abend gestaltet der Pianist Sebastián Forster am Freitag, dem 22. März. Es erklingen die Klaviersonate Nr. 5 c-moll, 32 Variationen in c-moll sowie die als „Appassionata“

bekannte Klaviersonate Nr. 23 in f-moll.

Für den „Troika-Abschlussmarathon“ am 23. März sollten sich die Musikfreunde vormerken, dass es bereits um 19 Uhr losgeht. Acht Musiker aus der Familie und dem Freundeskreis von Panteleev spielen Telemann und Mozart, Schubert und Bruch, Dvorak und Schostakowitsch — ein sicher würdiger Abschluss der Kammermusiktage.

Fünf Tage im Zeichen der besonderen Musik
Eröffnungsgala am 15. März mit Lida und Martin Panteleev (Veranstaltung ist ausverkauft) „Let‘s make music as friends“ am 16. März mit Professor Justus Frantz und Martin Panteleev (Veranstaltung ist ausverkauft) „Stummfilmkonzert“ am 20. März mit Stephan Graf von Bothmer (Klavier) und dem Film „Madame Dubarry“ (Deutschland, 1919). Das Vorprogramm am Mittwoch wird vom Schulorchester des gymnasialen Schulzentrums Barth unter der Leitung von Uwe Janzen gestaltet (Restkarten in der Barth-Information) „Beethoven-Abend“ am 22. März

mit Sebastián Forster (Klavier). (Restkarten für diese Veranstaltung sind noch in der Barth-Information erhältlich) „Troika-Abschlussmarathon“ am 23. März (Restkarten in der Barth-Information)

Musik ist für mich der einzige Weg zu meiner Seele.“Martin Panteleev (37)
Bereits bestellte Eintrittskarten für Veranstaltungen der „12. Barther Kammermusiktage“ sollten bitte schnell in der Barth-Information am Markt abgeholt werden.

Hans-Joachim Meusel

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