Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Schneeschauer

Navigation:
Wer die Wehr ruft, soll zahlen

Dettmannsdorf Wer die Wehr ruft, soll zahlen

Dettmannsdorf plant Feuerwehrgebührensatzung / Haushalt der Gemeinde noch im Minus

Dettmannsdorf. Die Gemeindevertretung Dettmannsdorfs hat in ihrer jüngsten Sitzung noch nicht wie ursprünglich geplant den Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2018 beschlossen. Erst am vorangegangenen Freitag waren die Unterlagen zum Haushaltsplan bei den Gemeindevertretern eingegangen. „Die Zeit bis zur Sitzung war nicht ausreichend, um das durchzuarbeiten“, meinte Bürgermeister Stefan Schmidt.

Erstaunt zeigte er sich zudem darüber, dass der Haushaltsplan im ersten Entwurf ein Minus ausweist. 14000 Euro fehlen im sogenannten Ergebnishaushalt, im Finanzhaushalt sogar etwas mehr als 200000 Euro. Schmidt selbst sei bei der Haushaltsplanung allerdings erstmals nicht mit einbezogen gewesen. „Wenn ich dabei gewesen wäre, hätten wir kein Minus“, so Schmidt, „das ist ja nicht aussichtslos.“ Die Verwaltung des Amtes Recknitz-Trebeltal hatte offenbar ohne Beteiligung der Gemeinde den Haushaltsplan erstellt. Grund sei laut Ramona Sperling, Amtsleiterin Zentrale Dienste und Finanzen, ein Personalwechsel im Amt Recknitz-Trebeltal.

Der erste Entwurf des rund 1,5 Millionen Euro umfassenden Haushaltes ging nun zurück in die Verwaltung, soll überarbeitet werden und Ende Februar oder Anfang März erneut in der Gemeindevertretung diskutiert werden. Neben dem Haushaltsausgleich seien laut Stefan Schmidt noch weitere Punkte zu beachten. So ist im ersten Entwurf beispielsweise die dringend notwendige Sanierung des Feuerlöschteiches in Dettmannsdorf noch nicht eingeplant.

Zurückgestellt wurde auch der Beschluss für eine sogenannte Feuerwehrgebührensatzung. Diese hatte die Gemeinde Dettmannsdorf bisher nicht. Damit soll es künftig aber möglich sein, Gebühren für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Dettmannsdorf kassieren zu können, die nicht ihrem eigentlichen Zweck entsprechen, etwa bei Fehlalarmen oder einfacher technischer Hilfeleistung. Kurz gesagt: Wer die Feuerwehr ruft, muss zahlen, durch Brände oder Naturkatastrophen Geschädigte ausgenommen. Auch, wer aus akuter Lebensgefahr gerettet wird, muss nicht zahlen.

ron

Voriger Artikel
Mehr zum Artikel
Kirch Mulsow
Selbst wenn wir Steuern erhöhen, rettet uns das nicht.Thomas Jenjahn Bürgermeister Kirch Mulsow

Defizit von 108 900 Euro / Gründe: Höhere Umlagen und weniger Steuereinnahmen / Absage für Sportverein

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Ribnitz-Damgarten
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.