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Ribnitz-Damgarten Stadtplan für die Vinetastadt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Stadtplan für die Vinetastadt
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14:58 12.02.2019
Nicole Paszehr, Tourismusmanagerin der Stadt Barth, und Mario Galepp, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur, zeigen die neuen Stadtpläne. Quelle: Anika Wenning
Barth

Frisch aus dem Druck kamen die Stadtpläne, die die Leiterin für Tourismus und Marketing der Stadt Barth am Montagabend beim Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur präsentierte. Neben einem Stadtplan befindet sich auf dem Flyer auch ein Übersichtsplan zur Region sowie Tipps für Urlauber. Gedruckt wurde der zweisprachige Stadtplan (Deutsch und Englisch) in einer Auflage von 5000 Stück.

Seit Anfang Januar ist Nicole Paszehr Leiterin für Tourismus- und Stadtmarketing in Barth. Die Stelle wurde neu geschaffen. Seitdem hat die 31-jährige schon einige Neuerungen auf den Weg gebracht. So wird es ab diesem Jahr von Juni bis Oktober feste Termine für Stadtführungen geben. Drei Stadtführerinnen übernehmen diese Aufgabe. Zwei Mal in der Woche werden die Touren in der Saison angeboten. Und auch die neue Webseite der Stadt sei auf einem guten Weg. „Wir hoffen, dass wir es bis Juni hinbekommen“, erklärte Nicole Paszehr. Zudem werde es Gespräche mit Vermietern von Ferienwohnungen geben, welche Vorteile eine Zertifizierung ihrer Unterkünfte habe. „Wir wollen uns in diesem Bereich breiter aufstellen und den Urlaubern in der Barth-Information ein qualitativ gutes Angebot bieten“, sagte Nicole Paszehr.

Belebung der Altstadt liegt auf Eis

Für Diskussion sorgte bei der Ausschusssitzung am Montagabend eine Anfrage der „Bürger für Barth“, die wissen wollten, wann man mit einem Konzept zur Belebung der Altstadt rechnen könne. Bauamtsleiter Manfred Kubitz erklärte: „Ich bin ehrlich, ich weiß es nicht. Wir haben zur Zeit kein Personal, um daran zu arbeiten. Und das ist keine Aufgabe, die man so nebenbei machen kann.“ Für Bernd Sierleja von der Wählergruppe „Bürger für Barth“ keine befriedigende Antwort. „Seit eineinhalb Jahren haben wir das Thema auf der Agenda und es tut sich nichts. Es ist fünf vor zwölf, wenn nicht sogar schon fünf nach zwölf. Wir müssen dringend etwas tun. Wenn die Kapazität in der Verwaltung schon nicht da ist, muss man schauen, wo man sie frei machen kann. Viele Städte haben doch das gleiche Problem.“

Erich Kaufhold gab zu Bedenken, dass es auch viele Hausbesitzer in der Langen Straße gebe, die ihre Geschäfte gar nicht vermieten möchten. „Ich habe mit einigen gesprochen, die gesagt haben, dass ihre Rente ihnen reicht. Zum Vermieten müssten sie erst einmal sanieren und das wollen sie nicht. Da können wir als Stadt nichts machen.“ Insgesamt würden derzeit 15 Geschäfte in der Langen Straße leer stehen.

„Das ist ein extremes Problem und es liegt mir sehr am Herzen, daran etwas zu ändern“, erklärte Nicole Paszehr, die allerdings vorschlug vor der Erstellung eines Konzeptes, erst einmal mit den ansässigen Ladenbesitzern zu sprechen. „Zunächst muss hier eine Gemeinschaftlichkeit geschaffen werden. Die fehlt bislang“, sagte die Leiterin für Tourismus- und Stadtmarketing. Zudem sei die Digitalisierung komplett verschlafen worden. „Ich finde im Internet nirgendwo Öffnungszeiten oder Informationen zu dem Sortiment der Geschäfte. Doch gerade junge Leute wollen genau das. Wir brauchen stationären Handel gepaart mit Onlinehandel. Ich bin bereit, mich mit den Betreffenden zusammenzusetzen. Unsere Stadt hat ganz viel Potenzial.“

Anika Wenning

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