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2017 kämpft Klaus Störtebeker um sein Leben – und die Liebe

Ralswiek 2017 kämpft Klaus Störtebeker um sein Leben – und die Liebe

In der Jubiläumssaison verliert der Pirat seinen Kopf auf dem Hamburger Grasbrook.

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Marco Bahr (li.) übernimmt 2017 die Regie. Bastian Semm ist wieder als Klaus Störtebeker zu sehen.

Quelle: Christian Rödel

Ralswiek. Mit starken Show-Effekten, über 100 Schauspielern und Kleindarstellern sowie einem neuen Regisseur starten die Störtebeker Festspiele in ihre Jubiläumssaison. 25 Jahre gibt es die Festspiele auf der Naturbühne Ralswiek schon, jedes Jahr wird ein anderes Kapitel aus dem Leben des Piraten Klaus Störtebeker vorgestellt. Das diesjährige Stück „Im Schatten des Todes“ erzählt die Geschichte von Störtebekers Tod auf dem Hamburger Grasbrook im Jahr 1401 und beendet damit den aktuellen fünfteiligen Zyklus. „Wir haben natürlich so geplant, dass die Enthauptung von Klaus Störtebeker zum Jubiläum stattfindet“, erklärt Anna-Theresa Hick, die gemeinsam mit ihrem Vater Peter das Drehbuch geschrieben hat.

2017 gibt es wieder eine Liebesgeschichte

Die Geschichte entführt die Zuschauer in diesem Jahr in das kleine Örtchen Marienhafe in Friesland. Hier haben die Piraten um Klaus Störtebeker und Goedeke Michels nach ihrer Flucht von der Ostsee Unterschlupf gesucht und leben in relativer Ruhe. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Die Hanse hat sich der Bekämpfung der Seeräuber verschrieben, und auch dem machthungrigen Hisko von Emden sind die Piraten ein Dorn im Auge.  Das tragische Ende Klaus Störtebekers auf der Hinrichtungsstätte Grasbrook ist bekannt, trotzdem verspricht die Geschichte ein rasantes Erzähltempo und einige Überraschungen. „Einiges kann man natürlich nicht verraten“, sagt Anna-Theresa Hick. „Aber so viel sei gesagt: Es ist auch wieder eine Liebesgeschichte im Stück. Störtebeker verliert sein Herzchen.“ Die Dame der Wahl kennen die Zuschauer bereits. Fürstentochter Tetta tom Brok wird von Schauspielerin Bianca Warnek verkörpert, die im vergangenen Jahr in die Rolle der Herzogin Ewa schlüpfte.

Marco Bahr übernimmt die Regie

Neben den bekannten Gesichtern von Klaus Störtebeker (Bastian Semm) und seinem Kumpanen Goedeke Michels (Andreas Euler), dem Bootsmann (Thomas Linke) und Fronica (Karin Hartmann) gibt es aber auch einige neue Schauspieler und einen „Wechsel der Seiten“: Konnten die Fans Marco Bahr im vergangenen Jahr noch als Ordensritter Konrad von Jungingen auf der Bühne sehen, hat er in diesem Jahr anstelle von Thomas Schendel die Regie für das Stück übernmommen. „Mein erster Gedanke war: Oh nein! Dann muss ich ja aufs Reiten, aufs Spielen und auf die schönen Feierabende verzichten!“, erzählt Marco Bahr und lacht. „Ich habe mich dann aber doch dafür entschieden, denn hier Regie zu führen ist eine tolle Herausforderung. Die Bühne und die Anzahl der Schauspieler und Kleindarsteller, 30 Pferde – all das gilt es zu koordinieren. Ich bin glücklich diese neue Erfahrung mit fünfzig Jahren noch machen zu können“Derzeit gehört allerdings noch viel Schreibtischarbeit zu seinem Alltag. „Es muss jede einzelne Szene organisiert und durchdacht werden“, meint er. „Wann sich die Kleindarsteller umziehen zum Beispiel, das dauert ja alles seine Zeit.“ Die Proben für „Im Schatten des Todes“ beginnen am 15. Mai. „Erst hatte ich riesigen Respekt vor der Aufgabe“, sagt Bahr, „aber ich habe von Familie Hick so viel Vertrauen und Unterstützung bekommen, dass ich den Probenstart kaum erwarten kann.“ Anna-Theresa Hick gibt das Kompliment zurück: „Wir sind stolz, Marco Bahr für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Er hat gerade erst in Neustrelitz fulminante Erfolge als Regisseur von ,Maria Stuart’ gefeiert.“

Andreas Euler wieder als Goedeke Michels dabei

Die somit vakante Rolle des Bösewichts hat Nico König übernommen. Der gebürtige Hamburger wird in der Rolle des Simon von Utrecht die grausame Aufgabe haben, Störtebeker zu fassen und dem Henker auszuliefern. Auch Goedeke-Michels-Darsteller Andreas Euler ist froh, dass die neue Saison bald startet. „Ich freue mich darauf, die Kollegen wiederzusehen, ich habe die lieben Pappnasen sehr vermisst“, sagt der Schauspieler, der auf die Insel Rügen gezogen ist. „Vor allem Basti. Obwohl er doch um einiges jünger ist als ich, teilen wir den gleichen Humor und haben immer viel Spaß zusammen.“ Auch zu seinem Pferd, das er bei den Vorführungen reitet, hat er schon Kontakt aufgenommen. „Ich war mehrfach in Ralswiek bei Ernie auf der Koppel, damit wir uns wieder aneinander gewöhnen.“

Anne Friederike Ziebarth

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