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Altefähr: Kurkarte wird zum Fahrschein

Altefähr Altefähr: Kurkarte wird zum Fahrschein

Seebad macht Gästen kostenloses Busfahren möglich

Altefähr. Man braucht in Altefähr nur eine Kurkarte – und kann kostenlos mit dem Bus fahren. Dies macht eine Kooperation zwischen dem Ort, der seit Sommer 2016 Seebad ist, und der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) möglich. Mit der Umstellung auf den Sommerfahrplan am 21. Mai können die Kurgäste des jüngsten Rügener Seebades mit ihrer Kurkarte Busse des Nahverkehrs zwischen Altefähr und Stralsund unentgeltlich nutzen. Dies soll vorerst bis zum Ende des nächsten Jahres möglich sein, informiert VVR-Sprecher Michael Lang in diesem Zusammenhang.

Seinen Worten zufolge gilt das Angebot innerhalb der Tarifwaben 101 Altefähr und 100 Hansestadt Stralsund, für das der Gast ohne die Kooperation für die Hin- und Rückfahrt insgesamt fünf Euro zu zahlen hätte.

Damit er dies nicht muss „führen wir einen Teil der Kurabgabe an die Verkehrsgesellschaft ab“, sagt Kurdirektor Christopher Fetting. Dabei soll es sich um eine vierstellige Summe handeln, die aber nicht dem eigentlichen Fahrpreis entspreche. Das Geld sieht Fetting als gut angelegt an: „Es ist uns gelungen, dass unsere Gäste, ähnlich wie auf Mönchgut, ohne das eigene Auto kostenfrei unterwegs sein können. Besonders erfreulich ist es, dass unser junges Seebad touristisch näher an Stralsund rückt.“

Das kostenlose Busfahren auf Kurkarte wird im Südosten der Insel von Sellin, Baabe und Göhren seit 2013 praktiziert. Kurtaxe zahlende Gäste der drei Ostseebäder können auf rund 30

Streckenkilometern die Busse der VVR ganzjährig kostenfrei nutzen. Zusätzlich gilt dieses Angebot in der Zeit des Sommerfahrplanes von Mai bis September auch für Kurkarteninhaber der Erholungsorte Gager und Middelhagen sowie des Ostseebades Thiessow. Für Sellins Kurdirektorin Adriana Zawisza ist das eine Erfolgsgeschichte: „Wir haben eine gute und zunehmende Resonanz von unseren Gästen.

Und das Pilotprojekt hat inzwischen auch schon höhere Weihen erfahren. So wurde es im vergangenen Jahr von der Initiative „Fahrtziel Natur“ als Umwelt-Leuchtturmprojekt ausgezeichnet.

Chris Herold

OZ

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