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Altstadtschule soll eigenes Fördergebiet bekommen

Bergen Altstadtschule soll eigenes Fördergebiet bekommen

Das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ könnte Geld zur Finanzierung der Sanierung beisteuern

Bergen. Unzureichende Außenbereiche, marode Verkehrsflächen, ein sanierungsbedürftiger Sportplatz: Lehrer und Schüler der Grundschule Altstadt in Bergen hoffen schon lange auf eine Sanierung des Schulgebäudes und der angrenzenden Flächen. Jetzt könnte ein Förderprogramm gefunden sein, das für diesen Bereich wie gemacht scheint. „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ heißt das Programm, was der Stadt in einem ersten Schritt zunächst eine Summe von 200000 Euro bringen könnte.

 

OZ-Bild

„Der Stadt Bergen wurde von der Landespolitik nahegelegt, sich doch bald für eine Förderung zu bewerben. Rainer Starke, Leiter Bauamt Bergen

Das Gesamtvolumen des Antrags liegt bei 300000 Euro, 100000 Euro muss die Stadt als Eigenanteil zahlen. Der Bauausschuss der Stadt gab am Montagabend sein „Okay“ für die Beantragung.

Dessen Vorsitzender Torsten Zink (CDU) wunderte sich über die Geschwindigkeit, mit der das Thema jetzt bearbeitet werde. „Bei einem Treffen mit der Landespolitik in Schwerin haben wir erfahren, dass diese Förderung in den kommenden Jahren auslaufen wird“, erläuterte Bauamtsleiter Rainer Starke die Eile. „Der Stadt wurde nahegelegt, sich doch bald für eine Förderung zu bewerben.“

Mit der Aufwertung des Fördergebiets Grundschule Altstadt sind mehrere städtebauliche Vorhaben verbunden. Maroder Straßenraum soll erneuert, der Grundschulbau selbst saniert und die Sportstätten müssen auch erneuert werden. Zudem steht der Bau einer Sporthalle zur Debatte. Dafür könnte das Gelände der Polizei in Frage kommen. Der Reviersitz soll ins ehemalige Finanzamt verlegt werden (die OZ berichtete). Der Hort wird sich nach bisherigen Informationen weiterhin auf dem Schulgelände befinden, müsse aber erweitert werden.

Das gesamte Vorhaben der Sanierung soll bis 2025 abgeschlossen sein. Dafür wird laut Antrag eine Gesamtinvestitionssumme von rund 6,7 Millionen Euro fällig. Zur Realisierung des Planes wird mit Fördermitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ in Höhe von 5 Millionen Euro (inklusive kommunaler Eigenanteil) gerechnet. Zusätzliche Mittel der Stadt von 1,45 Millionen Euro und KAG-Beiträge von 250000 Euro komplettieren die Summe. Die Stadtvertreter werden über den Antrag am 7. Juni entscheiden.

Für ein anderes Projekt der Stadt wird dagegen im Juni wohl der Vorhang fallen. Der Aufstellungsbeschluss für den B-Plan 28 soll nach Jahren der erfolglosen Planung eingestellt werden. Nach der letzten Beteiligung der Behörden gab es von der Landesplanung keine Zustimmung. Der Investor hatte eine Anpassung der Planungen trotz Terminstellung versäumt.

Anne Ziebarth

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