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Anwohner haben B96-Lärm satt und reichen Beschwerde ein

Rambin Anwohner haben B96-Lärm satt und reichen Beschwerde ein

274 Einwohner von Rambin auf Rügen haben eine Petition unterzeichnet, in der eine Schallschutzwand und ein neues Lärmgutachten gefordert werden.

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Mit hundert Stundenkilometern und mehr fließt der Verkehr direkt am Ortsrand von Rambin vorbei.

Quelle: Frank Levermann

Rambin. Rund ein Drittel der Einwohner des Ortes Rambin (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat sich in einer Bürgerinitiative gegen den Lärm der neuen B96 zusammengeschlossen. Gemeinsam unterzeichneten sie eine Petition, die an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie an das Infrastrukturministerium MV von Christian Pegel (SPD) in Schwerin gesandt wurde.

Hintergrund für den Ärger ist die Bauausführung der B96 bei Rambin. Obwohl in der Planung eigentlich eine Asphaltdecke vorgesehen war, wurde die Fahrbahn aus Beton gebaut. „Und das wohl auch noch in schlechter Qualität“, moniert Rambins Bügermeister Christian Thiede (FDP). „Wenn man mit dem Auto darüberfährt, merkt man ja, dass es sich anfühlt wie ein Waschbrett.“

Die Forderungen der Initiative: Bau einer massiven, durchgehenden Schallschutzwand, Aufbringen eines schalldämmenden Asphaltbelages und eine vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzung, bis die lärmmindernden Maßnahmen greifen. Basis soll ein neues Lärmgutachten werden.

In der Eingabe an die Behörde werden 25 Fragen zur Aufklärung gestellt und eine Antwort bis zum 15. April erbeten. Die verantwortliche Baufirma Deges war am 3. März bei einer Einwohnerversammlung in Rambin und stelle sich den kritischen Fragen der Bewohner. Binnen sechs Wochen nach dieser Versammlung, will die Deges mögliche  Lösungen präsentieren.

Von Ziebarth, Anne Friederike

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