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Rügen Arndt-Debatte: Rüganer stehen zu ihrem Insel-Sohn
Vorpommern Rügen Arndt-Debatte: Rüganer stehen zu ihrem Insel-Sohn
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07:02 07.02.2017
Katharina Venz-Weiße leitet das Arndt-Museum in Garz. Dort will man möglichst viele Facetten aus dem Leben des Insel-Sohns zeigen. Quelle: Christian Rödel
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Bergen

Stadion, Museum, Straße oder Gymnasium - auf Rügen wird Ernst Moritz Arndts Name auch künftig präsent sein. Eine Diskussion, wie in Greifswald über den Insel-Sohn, der in Groß Schoritz geboren wurde, gibt es hier nicht. Die Universität hatte beschlossen, Arndts Namen wegen antisemitischer und nationalistischer Thesen abzulegen. Das hat weit über die Grenzen der Universitätsstadt hinaus eine heftige Debatte ausgelöst.

Die Leiterin des Garzer Arndt-Museums, Katharina Venz-Weiße, mahnt, die verschiedenen Facetten des Dichters zu sehen, der sich unter anderem sehr um die plattdeutsche Sprache verdient gemacht habe. „Ich finde schon, dass der Name für eine Universität oder Schule tragbar ist.“ Ähnlich sehen das offenbar auch die Schüler des Bergener Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Dort steht eine Umbenennung ebenso wenig zur Debatte wie im benachbarten gleichnamigen Stadion.

OZ

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