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Rügen Aussicht auf einen Job am Steuer-Ruder
Vorpommern Rügen Aussicht auf einen Job am Steuer-Ruder
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00:00 07.07.2016

Maritime Berufsmesse gestern auf der „Gorch Fock I“. Sabine Seifert, Leiterin des Berufsberatungszentrums (BIZ) der Arbeitsagentur Stralsund, freut sich, dass es jetzt schon die 13. Ausbildungsmesse für maritime Berufe in Folge ist: „Alle fanden hier an Bord statt, was auch an der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des traditionsreichen Seglers liegt.“

Neun Aussteller sind gekommen, vom Seehafen Stralsund über das Wasser- und Schifffahrtsamt bis hin zur Fachhochschule der Hansestadt. Am Stand der Weißen Flotte interessieren sich Sebastian Lentz und seine Mutter für Ausbildungsmöglichkeiten in der Binnenschifffahrt. „Mein Sohn möchte beruflich gerne etwas an Bord von Schiffen machen“, erzählt Yvonne Lentz. Und Sebastian schiebt gerne nach, dass sich schon seinen Platz schon hinter dem Steuerrad vorstellen könnte. Er besucht zur Zeit die 8. Klasse der „Gerhart-Hauptmann-Schule“ in Stralsund. „Wir wollen uns rechtzeitig umsehen, weil in der 9. Klasse Praktika in den Stralsunder betrieben anstehen“, sagt der junge Mann.

Von Fanny Bauermeister erfahren sie, dass die Weiße Flotte beständig ausbildet. „Wir besetzen jedes Jahr zwei Lehrstellen für die Ausbildung zum Binnenschiffer“, berichtet die Mitarbeiterin aus der Personalabteilung der Reederei. Der Beruf ist anspruchsvoll. Nicht nur wegen der dreieinhalb Jahre Lehrzeit. „Vor allem wegen des breitgefächerten Profils, das vom Motorenwart bis zum Schiffsführer viel zu bieten hat“, wie Lisa Wichmann von der Weißen Flotte berichtet.

Ein Beruf in der Seefahrt ist auch für Hans-Michael Schultz immer wieder eine spannende Sache. Der 73-Jährige ist als Marine-Offizier zur See gefahren. Nach seiner Pensionierung berät er für den Verband Deutscher Reeder (VDR) den künftigen Nachwuchs zu Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Seeschifffahrt. Dafür ist er gestern extra aus Wilhelmshaven an Bord der „Gorch Fock I“

gekommen. „Der Einstieg in den Beruf ist meist der Schiffsbetriebsmechaniker“, sagt Schultz und vergisst nicht zu betonen, dass man es damit bis zum Kapitän bringe könne. „Natürlich mit einem in Studium nach der Ausbildung.“ Der Beruf ist auch für Frauen geeignet. Der VDR-Berufsberater weist darauf hin, dass Abiturientinnen bereits mit einer Ausbildung zur nautischen Offiziersassistentin den Grundstein dafür legen können, später einmal als Kapitänin die Geschicke an Bord lenken zu können.

Aus Sicht von BIZ-Chefin Sabine Seifert ist es vor allem das Ambiente an Bord der „Gorch Fock I“, dass den Reiz dieser maritimen Ausbildungsmesse ausmacht. „Hier nehmen die Jugendlichen das alles ganz anders auf, als wenn der Lehrer es ihnen in der Schule vor der Tafel erklärt.“

Jörg Mattern

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