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Rügen Badeanstalt war einst eine Einnahmequelle
Vorpommern Rügen Badeanstalt war einst eine Einnahmequelle
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00:00 16.09.2016

Dem prickelnden eisenhaltigen Wasser aus einer Quelle auf dem Terrain des Sagarder Pfarrhofs wurden bereits im 18. Jahrhundert Heilkräfte nachgesagt. Das brachte den Sagarder Pfarrer Heinrich Christoph von Willich auf eine Idee: 1794 – nur ein Jahr nach Gründung des ersten Osteebades Heiligendamm – ließ der pfiffige Gottesmann die Quelle fassen. Ein Jahr später eröffnete er mit seinem Bruder, dem Landphysikus Moritz Ulrich, die „Brunnen-, Bade- und Vergnügungsanstalt“, die bald mit bis zu 500 Gästen im Jahr lebhaften Zuspruch fand. Allerdings sprudelte die Einnahmequelle nicht lange: Mit der französischen Besatzung 1810 ging die Besucherzahl zurück. Sagard mangelte es zudem an dem Flair anderer Kurorte. Um 1830 versiegte die Quelle endgültig. Heute erinnert ein Park an die einstige Brunnenaue. Wasser sprudelt hier schon längst nicht mehr.

OZ

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