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Badrows Vision: Klein-Florida am Strelasund

Stralsund Badrows Vision: Klein-Florida am Strelasund

Der OB will dem demografischem Schock nach US-Vorbild begegnen.

Stralsund. Dem demografischen Wandel will Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) „nach dem Florida-Prinzip“ begegnen. Diese Idee stellte er bei einem Gespräch mit der Sektion Stralsund/Nordvorpommern des Wirtschaftsrates der CDU vor.

Im dem US-Bundesstaat hätten über Jahrzehnte vor allem ältere Leute gelebt, längst sei er aber auch für junge Menschen anziehend. Vergleichbares könne auch hier passieren. In den Köpfen sei angekommen, „dass Stralsund eine lebenswerte Stadt ist“. Forcieren will Badrow in nächster Zeit den Ausbau von Wohnraum am Wasser und im Grünen. Außenstehende begriffen „oft nicht, warum bei uns bestimmte Flächen noch nicht erschlossen sind“. Abriss sei bei heruntergekommenen Bauten nicht immer die beste Lösung. Vielmehr müsse die Entwicklung dahin gehen, „dass Wohnen leistbar ist“.

Die zunehmende Anziehungskraft Stralsunds macht der Politiker unter anderem an einer stetig steigenden Zahl von Besuchern fest, „von denen immer mehr auch im Winter kommen“. Insofern hält er es für zukunftsträchtig, beim Tourismus mit der Ausrichtung von Tagungen neue Akzente zu setzen.

Berlin sei weit weg, und immer mehr Unternehmen suchten etwas Besonderes. „Das können wir ihnen bieten, wenn sie künftig im Ozeaneum auf ein Aquarium und auf die Ostsee blicken“, so Badrow. Große Hoffnungen setzt er auch auf die vor kurzem gegründete Stiftung des Ozeaneums, bei der über einen Fonds die Forschung im Museum forciert werden soll.

„In erster Linie wirtschaftlich“ will er den Hafen voranbringen, auch wenn es beispielsweise sehr verlockend sei, den Dornröschenspeicher in ein Hotel umzuwandeln. Er sei optimistisch, dass „wir bei der Werft eine Kombination aus Entwicklung und Bau etablieren können“. Dafür müsse ein „Investor mit guten Kontakten her“, der auch Spezialschiffe ordere. „Auch darüber hinaus müssen wir uns bei den Unternehmen kümmern, wobei ich mir von den Banken noch mehr Mut erwarte“, appellierte der OB. So habe ein vielversprechender Hersteller von Stromschienen, der von der Wirtschaftsförderung unterstützt wurde, zunächst viele Absagen von Kreditinstituten bekommen.

Die Kreisgebietsreform nannte Badrow „den richtigen Weg für uns“. Stralsund sei anders als etwa Greifswald zentral gelegen und profitiere sehr davon. Außerdem seien mit Rügen oder Darß-Zingst attraktive Gebiete hinzugekommen. Bedauerlich sei es, „dass wir uns bei der B 96 von wenigen zu sehr haben beeindrucken lassen“. Mit der Eröffnung des Rügendamms habe sich Stralsund einen guten Namen gemacht. Da sei es peinlich, „wenn es weiterhin Staus gibt“.

Karin Rogalska

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