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Rügen Bätere Musik för Öllere, nich soväl utländischen Kram!
Vorpommern Rügen Bätere Musik för Öllere, nich soväl utländischen Kram!
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00:03 21.02.2015
Willy Kankel (86) , Oberstudienrat i.R. aus Putbus, verfasst seit 1981 wöchentlich die OZ-Plattdeutsch-Kolumne.

„Körling, du häst doch eenen anschlägschen Brägen un figeliensche Fingers. Kannst du di nich mal so eenen Apparat utdenken, wurmit man einfach de Scheffs dor in dat Schweriner Funkhus jedesmal een bäten in‘n Achtersteven pieken kann, wenn se ümmer wedder de glieke Quarkmusik dudeln?“

„Oh je, Willem, nu man nich glieks so mit Gewalt un Blotvergeeten. Viellicht wür ja ok eene lütte rode Lamp upn Schriefdisch von de Radioscheffin utreeken. Wenn de denn dauern‘t för ehre Näs blinken deet, mücht se viellicht een Machtwurt an ehre Redaktöre richten. Ümmerhenn hät se ja schon verspraken: ,Wir wollen so viele Menschen wie möglich erreichen.‘ Dit kunn man schon up de ierste Siet von unse Zeitung läsen! Dat will schon orrig wat bedüden!“ (OZ, 16. Februar) „Weetst du, Körling, wat mi in denn Artikel noch upräächt hät? Dor givt dat ja bi unse MV-Regierung eenen Bürgerbeauftragten, de heet Matthias Crone. Ick nähm an, dat sien Nam‘ mit ,K‘ utspraken wat.

Denn‘ is nämlich bi disse ganze Sak wohrschienlich een Zacken ut siene eegne Kron follen un hät dorüm woll in een ganz anners Huurn blaast: ,Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf deutsche Schlager.‘ Geht dit hier denn etwa üm Paragraphen? Besitt de ,Bürgerbeauftragte‘ keen Geföhl för siene ölleren Mitbörgers, de schienbor äben anners föhlen, as he sülben? Hebben wi nich eenen ,rechtlichen Anspruch‘ dorup, wegge Ort von Musik för unse Gebühren von unsern Sender spält wat? Orrer find‘t disser gewählte Börgerverträder dat in Ordnung, wenn wi einfach up denn‘ Knop drücken un denn‘ Sender affschalten, weil wie dit Gedudel nich verstahnen, dorüm uns de Uhrn wehdonen un‘t nich mihr uthollen koenen?“

„Jawoll, Willem, mi geht‘ äbenso, as di. Ick künn rackig warden, wenn ümmer wedder disse glieke Kram to hüren is un ick denn mienen Heimatsender affschalten mütt. Wat mehnst du denn dorto Ließing?“

„Dat weetst du doch, Korl. Vör allen Dingen, wenn ick ok ant Wochenend een bäten tiediger, as du, ut miene Feddern krup un denn glieks ,Plattdeutsch am Sonntagmorgen‘ anknipsen do un mang de wenigen niegen Leder in unse Muddersprak ümmer wedder de ollen englischen Saken von de letzten Dagen to hüren krieg. Ick künn dorbi ut de Hut fohren! Weil se in Schwerin nix anners hebben? Wurüm kieken un hüren se sich nich in all de verschiedenen Kreise in M-V üm?

Ick künn enn bi uns up Rügen verschiedene Chöre un ennzelne Solisten nennen, de ok Leder in uns Plattdütsch singen. Natürlich makt dat düchdig Arbeit, üm dorvon Sendungen to maken. Oewer de is dat doch wiert, dormit nich nah un nah alls Olle de Bäk dalgeht un vör ümmer verloren is.“

Leewe Lüd, de Hürers in un rund üm de Niebrandenburger Ecken hebben schon utmakt, dat se för‘t Schweriner Funkhus demonstrieren will‘n. För uns is disse Weg woll to wiet, doch schrieben sulln sihr väle ok von Rügen! Nich nahlaten! Ick war dissen Artikel enn ok schicken, dormit se emm sich to Harten nähmen — un nich achtern Speegel stäken laten.



-wika-

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