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Rügen Baustart für Dranskes Bürgerhaus
Vorpommern Rügen Baustart für Dranskes Bürgerhaus
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08:22 26.10.2017
Dranskes Bürgermeister Uwe Ahlers (FDP) mit den Plänen für den Umbau der alten Schule zum generationsübergreifenden Bürgerhaus. Quelle: Fotos: Anne Ziebarth
Dranske

Mit dem lange geplanten Umbau der ehemaligen Schule zum Gemeindezentrum in Dranske geht es jetzt in Riesenschritten voran. „In den kommenden Wochen rücken die Gerüstbauer an, dann beginnt die Instandsetzung und Neueindeckung des Daches sowie die Arbeiten an der Fassade“, informiert Dranskes Bürgermeister Uwe Ahlers (FDP). „Mit der Fertigstellung dieser Maßnahmen, die zum ersten Bauabschnitt gehören, rechnen wir voraussichtlich im Mai.“

Die „Alte Schule“ bekommt ein neues Dach / Zweiter Bauabschnitt widmet sich dem Innenausbau

Dranskes Bürgerhaus: Viel Platz für die Gemeinde

Der Kindergarten „Kleine Möwe“ und das Historische und Marinetechnische Museum Dranske werden im Bürgerhaus bleiben. Neu hinzukommen werden das Fremdenverkehrsamt der Gemeinde, die Bibliothek, das Bürgermeisterbüro, eine Seniorenbegegnungsstätte sowie Räume für einen Jugendclub und Räume für die Ausschusssitzungen der Gemeinde. Die Aula wird zum Veranstaltungssaal ausgebaut.

Ein zweiter Abschnitt des Bauvorhabens, das nach Informationen des Ingenieurbüros Wuttig mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt wird, soll im kommenden Jahr beginnen. Dann wird das große und verwinkelte Gebäude, das bis 2007 als Schule des Ortes diente, alle Erfordernisse eines modernen Dorfzentrums erfüllen, ist sich Ahlers sicher. Die Aula wird von ihrer ungünstigen Innenarchitektur befreit und ergibt, um weiteren Raum und eine kleine Küche vergrößert, einen richtigen Veranstaltungssaal für die Gemeinde. „Bislang haben vor allem die Sitzungen der Gemeindevertreter hier stattgefunden, künftig können auch Feiern oder sonstige Veranstaltungen hier steigen“, so Ahlers. Auf zusätzlichen Platz können sich auch die Mitarbeiter des Fremdenverkehrsamtes Dranske freuen. Sie werden eigene Räume im Erdgeschoss beziehen. Das Marinetechnische- und Heimatmuseum bleibt bestehen, die Kita, die sich im Gebäude befindet, erhält unter anderem einen komplett neuen Sanitärbereich. „Im Innenausbau sind unter anderem alle Leitungen fällig, es wird neuer Fußboden verlegt und nicht zuletzt auch ein Aufzug eingebaut, um das Gebäude barrierefrei zu gestalten.“

Klar, dass so ein Umbau seinen Preis hat. Für den ersten Bauabschnitt (Dach und Außenbereich, Fassade) werden rund 448 000 Euro fällig, der Zweite wird voraussichtlich mit 610 000 zu Buche schlagen.

Die Gemeindevertreter haben sich durch langfristige Planung eine gute Fördermöglichkeit sichern können. Über den Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) konnten für den ersten Bauabschnitt 395

500 Euro gesichert werden, der Förderbescheid für den zweiten Abschnitt wird noch in diesem Jahr erwartet.

„Es gab auch mal Pläne, das Gebäude zu privatisieren“, erinnert sich Ahlers. „Ich bin froh, dass wir das nicht gemacht haben und denke, dass wir ein Zentrum für die Menschen des Ortes brauchen.“ Das neue Gemeindehaus soll generationenübergreifend wirken und die Menschen des Ortes verbinden. Nicht nur für die Senioren des Ortes ist ein eigener Raum vorgesehen, auch die Idee eines Jugendclubs erfährt eine Renaissance. „Zuletzt ist die praktische Umsetzung immer daran gescheitert, dass wir kein entsprechendes Personal gefunden haben“, meint „Ahlers. „Ich hoffe, das wird sich zukünftig ändern. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung jedenfalls werden Wände herausgerissen und es entstehen großzügige Räume, die für die Jugendarbeit genutzt werden sollen.“

Anne Ziebarth

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