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Deutsche Wahrzeichen in Pink: Seebrücke in Rosa

Welt-Mädchentag Deutsche Wahrzeichen in Pink: Seebrücke in Rosa

Zum Welt-Mädchentag erstrahlten am Dienstag in rund 20 deutschen Städten bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink. Auch Sellin auf Rügen hat sich an der Aktion für mehr Rechte von Mädchen in Entwicklungsländern beteiligt.

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Seebrücke Sellin wird Pink - Zum Welt-Mädchentag wurde die Seebrücke Sellin in Pink angestrahlt.

Quelle: Mario Frost

Sellin/Köln. Die Selliner Seebrücke, der Alte Markt in Köln, der Frankfurter Hof in Frankfurt und das Karlstor in München: Zum Welt-Mädchentag erstrahlten am Dienstag in rund 20 deutschen Städten bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink. Mit dieser Aktion will das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland auf die schwierige Situation von Mädchen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas aufmerksam machen. Nach Angaben des Kinderhilfswerks gehen weltweit 62 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Mädchen sollen weltweit die gleichen Chancen wie Jungen erhalten, fordert das Kinderhilfswerk.

DCX-Bild

Zum Welt-Mädchentag erstrahlten am Dienstag in rund 20 deutschen Städten bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink. Auch Sellin auf Rügen hat sich an der Aktion für mehr Rechte von Mädchen in Entwicklungsländern beteiligt.

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„Weltweit sind Millionen von Mädchen in Bildung benachteiligt“, sagt Birgit Schuster aus Gingst, ehrenamtliche Unterstützerin der Rügener Aktionsgruppe des Kinderhilfswerks. „Oft können sie keine Schule besuchen. Die Schulwege sind unsicher, die Mädchen werden oft jung zwangsverheiratet, früh schwanger und leben in Krisengebieten.“ Das Thema sei am Dienstag auch im Fernsehen präsent gewesen. Eltern in MV sollten es den eigenen Kindern vermitteln.

 Kritik an Bundesregierung

Plan International fordert unter anderem mehr Geld für die Grundbildung von Kindern in Entwicklungsländern. Von den 1,4 Milliarden Euro aus dem Bundesentwicklungsministerium für Bildung seien 2014 nur 126 Millionen Euro direkt in Entwicklungsländer geflossen, kritisierte zuletzt die Plan-Vorsitzende Maike Röttger. Mehr als die Hälfte sei in Deutschland zur Finanzierung ausländischer Studenten geblieben. Die Bundesregierung komme damit ihren selbstgesteckten Nachhaltigkeitszielen nicht nach.

Besonders betroffen von den schlechten Bildungsbedingungen seien Mädchen in afrikanischen Ländern, sagte Röttger. In den ärmsten Ländern schließe nur gut die Hälfte aller Mädchen die Grundschule ab, und nur jedes vierte Mädchen südlich der Sahara besuche eine weiterführende Schule.

Plan-Bericht: hohe Bildungsbarrieren für Mädchen

Röttger hatte vor dem Welt-Mädchentag gemeinsam mit dem Model Toni Garrn den Bericht „Bildung für Mädchen in der Entwicklungspolitik“ vorgestellt. Garrn kritisierte die hohen Bildungsbarrieren für Mädchen. Sie habe mit Plan International Burkina Faso und Simbabwe besucht und mit vielen Mädchen gesprochen, die gerne zur Schule gehen würden: „Aber leider ist dies oft nicht möglich: 39 000 Mädchen unter 18 Jahren werden weltweit verheiratet.“ Das sei einer der häufigsten Gründe, warum Mädchen die Schule abbrechen müssen.

Mario Frost und Kay Steinke

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