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Hochwasser: Dramatische Rettungsaktion für Strandbar

Binz/Glowe Hochwasser: Dramatische Rettungsaktion für Strandbar

In Binz hat die Sturmflut die Ostsee bis an die Strandzugänge gedrückt. Zwei Imbissstände konnten vor den Fluten bewahrt werden, zahlreiche Strandkörbe aber wurden vom Meer mitgerissen.

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Ein Radlader schüttet Sand auf, um die Strandbar in Binz vor der Sturmflut zu schützen.

Quelle: Anne Ziebarth

Binz/Glowe. Zerstörte Strandkörbe, umgekippte Schilder, Feuerwehr mit Blaulicht auf der Strandpromenade: Eine Sturmflut hat am Mittwochnachmittag und -abend auch die Insel Rügen getroffen. Stundenlang kämpften an der Binzer Seebrücke Menschen um eine Strandbar, die drohte von den Wassermassen mitgerissen zu werden.  Mit einem Bagger versuchten die Helfer die Bar zu sichern. Immer wieder fuhr ein Radlader durch die Brandung - und schüttete vor dem Häuschen Sand auf, um es vor den Fluten zu schützen. Hunderte Schaulustige kamen auf die Seebrücke und beobachteten die Arbeit. Bis 20 Uhr wurden die Wellen ständig größer, so dass die Betreiber der Strandbar sich dazu entschieden, Getränke, Gläser und Nahrungsmittel auszuräumen. Es sei ein Kampf wie David gegen Goliath, beschrieben Schaulustige die Rettungsarbeiten des Baggerfahrers. Gegen die Brandung der Ostsee hätte er keine Chance. Nach ersten OZ-Informationen konnte der Imbiss in der Nacht abgebaut werden.

DCX-Bild

In Binz hat die Sturmflut die Ostsee bis an die Strandzugänge gedrückt. Zwei Imbissstände konnten vor den Fluten bewahrt werden, zahlreiche Strandkörbe aber wurden vom Meer mitgerissen.

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Die Feuerwehr Binz wurde zu zwei Einsätzen am Strand gerufen. Am Strandaufgang 9 drohte ein weiterer Imbissstand ins Meer zu rutschen, die Feuerwehr und Kurverwaltung zogen den Stand mit schwerer Technik in die Dünen. Auch Schilder an der Strandpromenade mussten gesichert werden. Zahlreiche Strandkörbe wurden ins Meer gerissen. Die zerstörten Überreste waren auf den Wellen zu sehen.

In Glowe auf Rügen hat die Sturmflut große Teile der Düne abgetragen. Hier hatten die Strandkorbbesitzer ihre Körbe rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Auch eine mobile Rettungswache konnte mit einem Traktor auf die Dünen gezogen werden.

Anne Friederike Ziebarth

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