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Rettungshunde proben den Ernstfall

Binz Rettungshunde proben den Ernstfall

Die im Oktober 2015 gegründete Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen hat gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Binz eine den Ernstfall geprobt.

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Ein Teil der Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen: Sandra Ratajczak, Thomas Kahlfuss, Anke Schüler, Nicole Habermann und Udo Rungenhagen mit Whippet Josi (v.l.).

Quelle: Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen

Binz. Binz/Sassnitz. Die Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen ist die jüngste Einheit dieser Art im Landkreis Vorpommern-Rügen und die einzige mit Sitz auf der Insel. „Im Oktober 2015 hatten wir den Entschluss gefasst diese Staffel ins Leben zu rufen“, blickt Silvio Rohde-Habermann zurück. Die Ausbildung zum Rettungshund ist zeitintensiv. „Wir trainieren dreimal die Woche und jeweils für zwei bis drei Stunden“, sagt der erste Vorsitzende der Rettungshundestaffel.Die Gruppe wurde im Mai letzten Jahres ins Vereinsregister eingetragen. Zwei Monate später kam vom Finanzamt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, die für den Verein von großer Bedeutung sei. Schließlich finanziere sich die Arbeit mit den Rettungshunden ausschließlich aus Spenden. „Dadurch sind die Einsätze völlig kostenfrei“, fügt die zweite Vorsitzende, Nicole Habermann, hinzu. Die Arbeit werde von den Mitgliedern aus Überzeugung und mit ganz viel Herzblut absolviert. Ihren ersten großen Einsatz hatten zwei der aktuell neun Vierbeiner der Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen Anfang April 2017. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Binz wurde eine Großübung im Block 3 des historischen KdF-Baus von Prora durchgeführt. Einmal im Monat findet solch ein Ausbildungstag der Binzer Kameraden statt. „Wir setzen immer andere Schwerpunkte“, sagt Wehrführer Daniel Hartlieb. „An diesem Ausbildungstag ging es um die Rettung und Bergung von Personen aus der dritten Etage. Simuliert wurde ein Brand mit vermissten Personen.“ Es sei unter anderem der Einsatz der Rettungshunde ausprobiert und die Einsatzkoordinierung im Ernstfall geprobt worden, sagt Udo Rungenhagen, der an diesem Tag als Einsatzleiter für die Hundestaffel fungierte. „Wegen der fortschreitenden baulichen Veränderungen und der dadurch zunehmenden Bevölkerungszahl in Prora war das eine wichtige Maßnahme“, meint Rungenhagen. „Alle Aufgaben lösten die Vierbeiner mit Bravour. Auch das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Hundestaffel klappte sehr gut.“ Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten an diesem Tag ebenfalls einen guten Ausbildungsdienst geleistet, versichert Wehrleiter Hartlieb. Neben der Bergung von Verletzten über die Drehleiter sei das „Hooligan-Tool“ zum Einsatz gekommen. Mit dem multifunktionalen Hebel- und Brechwerkzeug könne man Türen relativ einfach öffnen. Der ersten gemeinsamen Übung ging die Entwicklung eines Arbeitspapiers voraus, was das Zusammenwirken der Rettungshundestaffel mit der Feuerwehr Binz auf solide Füße stellt. Das Dokument macht aber nicht die Hundestaffel zu einer Einheit der Feuerwehr. Beide bleiben eigenständig. „Unsere Rettungshundearbeit erstreckt sich sowohl auf die Flächensuche, als auch auf die auf dem Wasser bei der Ortung von Vermissten“, berichtet Silvio Rohde-Habermann. Bisher hat ein Hund die Prüfung zur Flächensuche absolviert und ein Vierbeiner hat bereits die Vorprüfung ohne Fehler hinbekommen. „Zwei Hunde haben den Eignungs- und Wesenstest hinter sich. Nun geht es für den Labrador Sina und dem Whippet Josi an die Vorprüfung in die Fläche, bei der auf 1000 Quadratmeter eine Person innerhalb einer viertel Stunde gesucht werden muss“, so der Vereinschef.

DCX-Bild

Die im Oktober 2015 gegründete Rettungshundestaffel Jasmund-Rügen hat gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Binz eine den Ernstfall geprobt.

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Christian Niemann

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