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Rügen Binz zeigt Flagge für den Frieden
Vorpommern Rügen Binz zeigt Flagge für den Frieden
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18:54 06.07.2017
Der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider. Quelle: Holger Vonberg
Binz

Die Binzer zeigen von heute bis Sonntag Flagge für den Frieden. Denn seit Februar ist das Ostseebad Teil des internationalen Netzwerks „Mayors for Peace“. Mehr als 7000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern haben sich zusammengeschlossen, um mit gemeinsamer Stimme die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. „Die verheerenden Atombombenabwürfe der Amerikaner auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 sollten der Welt Mahnung sein, dass so etwas nie wieder passieren darf“, sagt der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider.

Die angespannte weltpolitische Lage, die Brisanz der nordkoreanischen Raketentests und mögliche Folgen militärischer Konflikte, all das bereite ihm große Sorge. Umso mehr freue er sich, dass die Binzer Gemeindevertretung im Dezember 2016 fraktionsübergreifend und einstimmig dem Antrag der Linksfraktion gefolgt ist, diesem Bündnis beizutreten.

Seit Februar 2017 ist Binz nach Sassnitz nun die zweite Rügener Kommune im Netzwerk „Mayors for Peace“. Deutschlandweit sind es 470 Städte und Gemeinden. Hannover, die Landeshauptstadt von Niedersachsen, ist eine der Vizepräsident- und Exekutivstädte des Bündnisses und Hauptvertreter für Deutschland.Auf der Internetseite der Stadt heißt es: „ Das Ziel ist, eine verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und den Beschluss einer Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.“

Anne Friederike Ziebarth

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