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Rügen Binzer Kurplatz bekommt Schönheitskur
Vorpommern Rügen Binzer Kurplatz bekommt Schönheitskur
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15:02 02.02.2018
Die Ruhe auf dem Kurplatz ist bald vorbei: Am Montag beginnen die Bauarbeiten. Quelle: Mirko Boy
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Binz

Im Ostseebad Binz hat man viel vor in diesem Jahr – zum 700-jährigen Bestehen des Ortes sind nicht nur zahlreiche große Veranstaltungen geplant, wie etwa die große Geburtstagsparty auf 2 Kilometern Strandlänge oder Auftritte von Bands wie „Gestört aber Geil“ oder Johannes Oerding, auch der Kurplatz soll umgebaut werden (die OZ berichtete).

Montag geht es los

Damit der Umbau auch noch vor den großen Jubiläumsfeierlichkeiten fertiggestellt werden kann, wird in der Gemeinde jetzt aufs Tempo gedrückt. Dazu hat der Hauptausschuss in seiner letzten Sitzung die Weichen gestellt und – nach einer öffentlichen Ausschreibung – die Vergabe des Auftrags zur Kurplatz-Erneuerung an die Firma Rast-Bau aus Sellin bestätigt. Diese hat bereits mit der Baustelleneinrichtung begonnen. Offizieller Baubeginn ist am Montag, dem 5. Februar. „Während der Bauarbeiten, die bis voraussichtlich Ende Mai dauern, wird der Kurplatz komplett gesperrt sein“, informiert Marikke Behrens von der Kurverwaltung Binz. „Die Promenade vor dem Kurhaus bleibt jedoch begehbar.“ Rund um den Kurplatz ist während der Bautätigkeit mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen.

Neues Dach für den Musikpavillion

Die Liste mit den Baumaßnahmen ist ambitioniert. So wird unter anderem das komplette historische Pflaster aufgenommen, um die Entwässerung zu erneuern. Hierzu werden die alten Rigolen (unterirdische Wasserauffangbehälter) gegen neue ausgetauscht. Auch die bei Touristen und Einheimischen beliebten Wandelgänge erhalten neue Dachbeläge und Fenster, den Konzertpavillon schmücken künftig ein Kupferdach sowie ein neuer Bodenbelag. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Außerdem werden die Außentreppen zum Strand saniert. Als neues Gestaltungselement erhält die Kurhausmauer ein Geländer, das nach heutigem Rechtsstand zur Absturzsicherung notwendig ist. Die Kosten für die „Schönheitskur“ des Binzer Kurplatzes sind beträchtlich. In einer ersten Schätzung ging Kurdirektor Kai Gardeja vor einigen Wochen von einer Summe von rund 960 000 Euro aus. Für die Gemeinde Binz dürfte die finanzielle Belastung aber deutlich abgefedert werden. Eine Förderung in Höhe von 90 Prozent der Kosten durch Land Mecklenburg-Vorpommern gilt als wahrscheinlich.

Ziebarth Anne Friederike

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