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Rügen Brandstiftung: Kleinkind konnte noch rechtzeitig gerettet werden
Vorpommern Rügen Brandstiftung: Kleinkind konnte noch rechtzeitig gerettet werden
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00:00 29.03.2014

Ein fünfjähriges Kind entging in der Nacht zu Freitag nur knapp einem Unglück: Mit einer leichten Rauchvergiftung konnte es nach einem Schwelbrand aus seinem Zimmer gerettet werden.

Die 63-Jährige Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Gartenstraße in Bergen hatte nachts noch einmal in das Schlafzimmer im Erdgeschoss ihres Hauses gesehen, wo ihr fünfjähriger Enkel schlief.

Erschrocken stellte sie fest, dass das Zimmer stark verqualmt war. Geistesgegenwärtig nahm die Frau ihren Enkel und brachte ihn aus dem Zimmer. Beamte des Polizeireviers Bergen und des Kriminaldauerdienstes Stralsund stellten fest, dass ein oder mehrere bislang Unbekannte mehrere Brandsätze aus Stoff- und Papierfetzen durch das angekippte Fenster des Schlafzimmers gesteckt hatten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dadurch gerieten der Fensterflügel, der Fensterrahmen, die Gardinen und der Teppichboden teilweise in Brand. Die Flammen sind nach derzeitigen Erkenntnissen selbstständig erloschen, so dass kein Einsatz der Feuerwehr nötig wurde. Es entstand ein Schaden von rund 2000 Euro. Das Kind wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Nun ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Anklam wegen schwerer Brandstiftung und bittet die Bürger um Mithilfe: Da das geschädigte Fenster auf der Straßenseite des Einfamilienhauses liegt, und nachts durch die Straßenbeleuchtung erfasst wurde, ist es möglich, dass der oder die Unbekannten bei ihrer Tat beobachtet wurden. Auch anderweitig beobachtete Personen oder Fahrzeuge in der Gartenstraße in der Zeit von 22.30 bis 0.30 Uhr könnten bei der Ermittlung hilfreich sein. Zeugen können sich an die Einsatzleitstelle ☎ 03 95/55 82 22 24, die Internetwache www.polizei.mvnet.de oder die nächstgelegene Polizeidienststelle wenden.



OZ

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Dat in dit letzte, dit südlichste lütte Dörp upt „Söte Länneken“, gegen de Lüd, de dor to Hus sünd, de „Süder“, eeniges in de Gäng‘ wier, dit is sogor bit nah mi hier in Putbus drungen.

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