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Bug: Gesunkenes Schiff gesichert

Dranske Bug: Gesunkenes Schiff gesichert

„Heimkehr“ in Sturmnacht zum Montag im ehemaligen Marinehafen gekentert.

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Zwei Kräne nehmen das im einstigen Militärhafen auf dem Bug gesunkene Museumsschiff „Heimkehr“, von dem zunächst nur Aufbauten aus dem Wasser ragen, an den Haken, um es aufzurichten. Fotos (2): Holger Vonberg

Dranske. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist in der frostigen Sturmnacht zum Montag das 112 Jahre alte Schiff „Heimkehr“ im einstigen Marinehafen auf dem Bug bei Dranske gesunken. An der Steuerbordseite des etwa 25 Meter langen Rammschiffes hatte sich durch die Gischt so viel Eis gebildet, dass es kenterte und auf der Seite im Hafenbecken zum Liegen kam. Der Eigner habe den Vorfall umgehend dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) gemeldet. Menschen waren nicht an Bord.

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Zwei Kräne nehmen das im einstigen Militärhafen auf dem Bug gesunkene Museumsschiff „Heimkehr“, von dem zunächst nur Aufbauten aus dem Wasser ragen, an den Haken, um es aufzurichten. Fotos (2): Holger Vonberg

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Mit Hilfe der Bundespolizei und eines Tauchers legte die Dransker Feuerwehr am Montag vorsorglich eine Ölsperre aus. Im Tank befanden sich aber nur wenige Liter Treibstoff, so dass es zu keinen großflächigen Wasserverschmutzungen kam. Gestern waren nun zwei Kräne der Grimmener Firma Lange im Einsatz, ein achtachsiger 500-Tonnenkran und ein kleinerer 100-Tonnen-Kran. Beide wurden von Gustav Siegmeier per Funk dirigiert und richteten das Schiff auf. Zuvor hatten die Taucher Wolfgang Frank von der Tauchbasis Prora und Henning Kramer aus Sassnitz stundenlang im eiskalten Wasser nach geeigneten Anschlagpunkten für die Lasthaken mit den schweren Ketten gesucht. „Es ist nicht einfach, bei einem solch alten Schiff stabile Stellen zu finden, die dafür geeignet sind“, so Henning Kramer. Er trug wie sein Kollege einen recht dünnen Kevlar-Tauchanzug, der es ihnen ermöglicht, bis zu vier Stunden im kalten Wasser zu bleiben.

Im vergangenen Jahr war das Arbeitsschiff „Heimkehr“ vom Museumshafen Greiswald an einen Privatmann verkauft worden. Der ließ es dann in den Buger Hafen überführen. Das Schiff hat eine Vorrichtung zum Einschlagen von Spundwänden und ist in deutschen Häfen in dieser Art kaum mehr anzutreffen. Am späten Nachmittag wurde mit dem Auspumpen des Schiffsrumpfs begonnen.  

hv/ud

OZ

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Im ehemaligen Militärhafen auf dem Bug nahe Dranske (Rügen) ist bei Sturm in der Nacht von Sonntag zu Montag das Museumsschiff„Heimkehr" gesunken. Donnerstag wurde eine Rettungsaktion gestartet.

Am Donnerstag wurde die „Heimkehr" gesichert. Wie nun bekannt wurde, ist das Schiff in der Nacht zum Montag im ehemaligen Marinehafen auf der Halbinsel Bug bei Dranske (Rügen) gesunken.

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