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Rügen Bus-Wendeplatz Serams: Baubeginn auf Herbst verschoben
Vorpommern Rügen Bus-Wendeplatz Serams: Baubeginn auf Herbst verschoben
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04:29 24.05.2013
Vorsicht Stolperfallen: Aus Löchern in den Betonplatten des maroden Buswendeplatzes in Serams ragt schon die Bewehrung raus. Quelle: Udo Burwitz

SeramsSchluss mit dem Gummistiefelzwang in Serams: Schon vor Monaten hat die Rügener Personennahverkehrsgesellschaft (RPNV) den Baubeginn für einen neuen Bus-Wendeplatz angekündigt. Das kreiseigene Nahverkehrsunternehmen will Millionen investieren, um die für Fahrgäste unzumutbaren Zustände in Serams zu beenden. Der aktuelle Umsteigeplatz am Kuhstall ist marode, verwandelt sich bei Regenwetter in eine große Schmutzwüste, durch die Fahrgäste stiefeln müssen. Auf der Wiese vis-á-vis der B 196 am Haltepunkt der Kleinbahn soll ein neuer Wendeplatz gebaut werden. Doch seit Monaten passiert nichts. OZ sprach mit RPNV-Geschäftsführer Rolf Rümper.

OSTSEE-ZEITUNG: Schon vor Monaten, im Dezember 2012, hatten Sie den symbolischen Spatenstich für den neuen Bus-Wendeplatz angekündigt. Der Spaten dürfte inzwischen Patina angesetzt haben. Warum verzögert sich der Baubeginn?

Rolf Rümper: Wir mussten die Baupläne für den neuen Bus-Knotenpunkt überarbeiten. Konkret ging es um eine behindertengerechte Überführung vom Bus-Wendeplatz zum Kleinbahn-Haltepunkt. Für so eine Rollstuhlrampe gibt es so viele Vorschriften. Welche Neigung dürfen sie haben? Reicht ein Geländer auf einer Seite oder muss es auf beiden angebracht werden und wie hoch muss es sein? Jetzt entspricht alles den Vorschriften.

OZ: Heißt das, jetzt kann der eingemottete Spaten endlich in die Hand genommen werden?

Rolf Rümper: Eine wichtige Voraussetzung dafür liegt seit dieser Woche bei mir auf dem Tisch: Wir haben die Baugenehmigung für die überarbeiten Pläne erhalten. Eingereicht hatten wir die bei der Behörde allerdings auch schon im März. Ich habe inzwischen gelernt, dass der Genehmigungsweg für solche Großprojekte ein langer ist. Die Ankündigung des Spatenstichs für Dezember 2012 war ein Fehler.

Es geht nicht nach den Wünschen. Ich hoffe aber, dass die letzten Hürden bis zum Baubeginn jetzt schnell genommen werden.

OZ: Welche Hürden sind das denn?

Rolf Rümper: Jetzt muss das Straßenbauamt über die Pläne noch einmal rüberschauen, dann reichen wir die Unterlagen beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr ein. Das ist der Geldgeber. Der Bus-Wendeplatz wird rund 1,5 Millionen Euro kosten und das Projekt großzügig gefördert. Eine Zusage haben wir schon, der endgültige Fördermittelbescheid steht aber noch aus. Wenn der vorliegt, können wir die Bauleistungen ausschreiben. Auch dabei sind Fristen zu beachten.

OZ: Um knapp ein halbes Jahr hat sich der Baubeginn jetzt schon verschoben. Wann rechnen Sie damit?

Rolf Rümper: Auf jeden Fall noch in diesem Jahr. Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, gehe ich davon aus, dass im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann.

Auf Stelzen

1,5 Millionen Euro investiert der kreiseigene Nahverkehrsbetrieb RPNV in den neuen Bus-Wendeplatz Serams, der auf der Wiese zwischen B 196 und Kleinbahn-Haltepunkt gebaut werden soll. Auf dem Areal werden den Plänen nach vier überdachte Haltestellen, ein WC-Gebäude und 20 Pkw-Parkplätze entstehen. Weil der Baugrund ziemlich morastig ist, muss der neue Wendeplatz auf Stelzen gesetzt werden. Dafür werden Pfeiler aus Beton ins Erdreich getrieben.
20 Bäume wurden auf der Wiese bereits Anfang März gefällt, um die notwendige Baufreiheit für das Projekt zu schaffen.

Udo Burwitz

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