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Rügen DRK startet Aktion „Mein Blut für unsere Schule“
Vorpommern Rügen DRK startet Aktion „Mein Blut für unsere Schule“
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00:05 17.08.2016

Noch gibt es viele Menschen, die freiwillig und regelmäßig ihren Lebenssaft spenden. Doch wie lange noch? Viele Dauer-Spender kommen in den nächsten Jahren in ein Alter, in dem sie kein Blut mehr spenden dürfen oder sollten. „Es fehlt der Nachwuchs“, weiß Burkhard Päschke vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Rügen-Stralsund. Deshalb sei man mit verschiedenen Aktionen und Kampagnen bemüht, Erstspender zu finden. Besonders angesprochen sind dabei die 25- bis 35-jährigen sowie 40-jährigen Menschen. Die DRK-Ortsgruppe Sellin/Baabe will jetzt ein Zeichen setzen und eine ungewöhnliche Aktion starten. Sie ruft unter dem Motto „Mein Blut für meine Schule“ zu einem Blutspende Rekord-Spiel auf. Dabei sollen die Schulen über ihre Schüler freiwillige Spender werben. Die Schule mit den meisten Punkten in Relation zur Schülerzahl ist der Gewinner und wird bei einem eigenen Projekt unterstützt.

„Das ist eine tolle Aktion, die wir als Kreisverband unterstützen“, so Päschke. Die Idee für diese Wettblutspende hatte die Vorsitzende des Ortsverbandes, Helga Müller.

„Wir haben bereits die Grundschulen in Sellin und Gager und die Realschule in Göhren sowie die CJD Christophorusschule in Sellin angesprochen. Bisher haben wir nur von der Selliner Grundschule eine positive Rückmeldung bekommen“, so Müller. Das mag auch daran gelegen haben, dass es vielleicht so kurz vor dem Ferienstart einfach untergegangen war. „Ich werde auf jeden Fall dranbleiben“, hat Helga Müller, die jede Woche in die Selliner Bildungseinrichtung kommt und den Jungen und Mädchen im „DRK-Unterricht“ Theorie und Praxis vermittelt, den nächsten Blutspendetermin im Blick. Der wird im November in Baabe sein. Zu dem Termin in der vergangenen Woche kamen 80 Spender. Sonst sind es meist zehn mehr im Ostseebad, das auch schon die 100er Marke geknackt hat und als eine der „Hochburgen“ bei der Blutspende gilt.

Auf der Insel Hiddensee hatten sich in der letzten Woche 79 Freiwillige anzapfen lassen, im Mai waren es noch 60. „Das Erfreuliche war hier, dass erstmals auch 24 Urlauber mitgemacht haben“, informiert Andrea Voellmer vom Blutspendedienst des DRK. Diese hätten vor allem die familiäre Atmosphäre sehr geschätzt.

Gerade in den Sommermonaten wird der lebenswichtige Saft dringend benötigt, weil er schnell knapp werden kann. Zehntausende Gäste sind zusätzlich in der Urlaubsregion, die Rettungsdienste im Dauereinsatz. Zudem sind viele einheimische Spender selbst in die Ferien gefahren oder haben berufsbedingt keine Zeit für die Spendentermine, weiß Andrea Voellmer. In Baabe habe man deshalb seit zwei Jahren den Sommer-Termin bis 19.30 Uhr verlängert, erklärt Helga Müller. Und über eines können sich alle sicher sein: Das Blut kommt der Insel zugute. „Wir beliefern fast täglich das Sana-Krankenhaus“, betont Voellmer.

Gerit Herold

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