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Rügen „Das Standbein reicht nicht bei dem Bettenbau“
Vorpommern Rügen „Das Standbein reicht nicht bei dem Bettenbau“
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00:00 15.03.2013
Saisonvorbereitung: Roland Hinz stapft mit der Leiter in die Ferienanlage am Bisdamitzer Steilufer, die er 2005 gekauft hat.
Bisdamitz

Roland Hinz flitzt mit der Leiter in den Flachbau, der am Steilufer in Bisdamitz steht. „Feriendomizil Achtern Öwer“ steht am Giebel, den das Motiv der Jasmunder Küstenlandschaft ziert. „Wir investieren, auch wenn die vergangene Saison alles andere als gut gelaufen ist“, sagt der Lohmer. Er vermietet in Bisdamitz Ferienzimmer.

Neben dem Flachbau stehen nur noch zwei jetzt im Winter verwaiste alte Fischerkaten am Steilufer, zu dem ein schmaler Landweg vom Hofgut Bisdamitz führt. „In diesem Flachbau waren zu DDR-Zeiten die Behinderten untergebracht, die damals auf dem von der Diakonie Greifswald betriebenen Hofgut gearbeitet haben“, erinnert Hinz. Ende 2005 kaufte er mit seiner Frau das Gebäude. Es sollte das Standbein sein, das ihnen das Einkommen sichert, sagt er. „Reicht aber nicht.“ Deshalb ist er auch noch für die Grundstücksbetreuung in Lohme aktiv. Dass es nicht reicht, wundert den Insulaner nicht. Hinz: „Es werden immer mehr Betten gebaut. Die brauchen wir auf Rügen nicht, stattdessen Radwege, eine bessere Infrastruktur.“ Udo Burwitz

OZ

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