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Rügen Debüt: Das Lied der halben Noten
Vorpommern Rügen Debüt: Das Lied der halben Noten
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04:00 13.03.2013
Maria Bronk und David Grant stellten „Das Lied der halben Noten“ vor. Quelle: Nicole Müller

Im Kniepereck las sie zum ersten Mal aus ihrem Manuskript. Einen Verlag für ihr Werk sucht die Hobby-Autorin aus Münster momentan noch. Ein wenig zynisch beginnt die Diplom-Psychologin mit einem Zitat: „Jede gute Komödie endet mit einer Hochzeit, jede Tragödie beginnt mit einer.“ Am Anfang ihres Romans steht ebenfalls eine Eheschließung. Nach dem Ja-Wort begeben sich Paul und Sarah auf eine geschenkte Hochzeitsreise nach Finnland. Im Land der Abgeschiedenheit wird klar: die beiden passen nicht zusammen.

Der erfolglose Musiker Paul fängt an, eine innere Melodie, quasi Stimme, zu hören. Nach einem Streit mit Sarah trifft er an einem See auf die singende Emma. Die Begegnung, nach der sie noch nicht einmal den Namen des anderen wissen, verändert alles. Paul wird zum berühmten Musiker, um mit seinen Songs Emma wiederzufinden. Sarah leidet an Entfremdung, Emma in der Fremde. Trennend und verbindend zwischen ihnen wirkt jeweils die Musik.

Wieviel Leidenschaft in den Klavierstücken von Debussy stecken kann, vermittelte passend zum Thema der Korrepetitor des Theaters David Grant. Maria Bronk kombinierte auf ihrer Lesung poetische Bilder mit banaler Alltagssprache. Die inneren Konflikte ihrer Figuren im Laufe von zehn Jahren Ehe reflektiert sie durch ausgedehnte Monologe.

An der Stoffwahl und Verarbeitung zeigt sich das in Greifwald absolvierte Psychologie- und Finnisch-Studium der im Spreewald Geborenen. „Die Ideen zu dem Roman habe ich aber im Wesentlichen auf einer geplanten Fahrradtour nach Cornwall gesammelt“, sagt der Shakespeare-Fan. Neben ihrer Promotion zur Verarbeitung von Sprache im Gehirn habe sie so einen kreativen Ausgleich.

nm

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OZ

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