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Rügen Der „Inselpokal“ bleibt auf Rügen
Vorpommern Rügen Der „Inselpokal“ bleibt auf Rügen
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19:31 30.09.2018
Die Kinder der Feuerwehr Putbus: vorne trifft Lena die Wasserflasche mit dem Wasserstrahl, hinten pumpt Florian Wasser. Quelle: Mathias Otto
Trent

42 Mannschaften, ein Ziel: Die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehren im Kreis haben am Sonnabend um den begehrten „Inselpokal“ gekämpft. Am Ende konnte sich der Titelverteidiger durchsetzen. Doch bis dahin war es noch ein langer Weg für die Mädchen und Jungen. „So groß war die Beteiligung noch nie. Mehr als 400 Teilnehmer haben den Weg nach Trent gefunden“, sagt Kreisjugendfeuerwehrwart Ingo Trusheim.

Die Vorfreude stand den Teilnehmern schon bei der Begrüßung in den Gesichtern, als etwa Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner (Linke) den neuen Wanderpokal präsentierte. Vorbereitet waren sie alle. Jetzt galt es, mit der besten Zeit bei einer der beliebtesten Disziplinen im Feuerwehrsport zu glänzen – dem Löschangriff nass. Gedeon Thunhorst (12) aus Neuenkirchen war gut vorbereitet. Als er sechs Jahre alt war, ist er der Feuerwehr beigetreten, hatte auch schon an einigen Wettkämpfen dieser Art teilgenommen. Doch in diesem Jahr ist er mit einer neuen Mannschaft seiner Feuerwehr an den Start gegangen. „Am Anfang hatte ich noch ein bisschen Angst, ob alles klappt. Als ich aber losgerannt bin, habe ich alles vergessen. Meine Mannschaft hat sich gut geschlagen“, sagt der Junge.

Das liegt auch daran, dass die jungen Feuerwehrleute vor jedem Wettkampf intensiv trainieren und sich gezielt darauf vorbereiten, wie Jugendwartin Grit Schwebke berichtet. „Wettkämpfe wie diese haben für uns eine besondere Bedeutung. Jeder ist hochmotiviert“, sagt sie. Zwölf Kinder gehören zum Neuenkirchener Feuerwehrteam. Das reicht mittlerweile für zwei Mannschaften.Jede Sekunde zählt bei dieser Disziplin. So hat jeder der Teammitglieder seine Aufgabe, die er in kürzester Zeit ausführen muss. Nach dem Startschuss laufen sie zu den Geräten und verbinden die Schläuche untereinander. Sie stellen eine Saugverbindung her und fördern das Wasser zu den Strahlrohren. Die Schläuche werden zur Angriffslinie gezogen. Dort müssen zwei befüllte Wasserflaschen mit dem Wasserstrahl getroffen werden. Jede Mannschaft hat zwei Läufe, der Beste kommt in die Wertung.

Die Zeit hatten auch das Team der Feuerwehr Amt Nord-Rügen im Auge. Es zählte zu den Favoriten, ist bereits Kreismeister, hat sich für den Landeswettkampf qualifiziert und auch hier eine gute Leistung abgeliefert, erklärt Jugendwart Henry Wilke. „Für uns ist es ein Erfolg, wenn wir beim ,Inselpokal’ an die guten Leistungen vom letzten Jahr anknüpfen können. Damals waren wir Zweiter“, sagte er zu Beginn. Gereicht hat es nicht ganz. Am Ende landeten sie auf dem dritten Platz. In die Wertung flossen neben Löschangriff nass etwa auch das Schlauchausrollen oder Knoten binden ein. Gewonnen haben wie im Vorjahr die Jugendlichen aus Trent. Und da der Sieger gleichzeitig der Gastgeber im darauf folgenden Jahr sein wird, findet der „Inselpokal“ 2019 wieder auf Rügen statt.

Hier treten dann auch die Bambinis der Feuerwehr gegeneinander an. An diesem Wochenende stand auch für die unter Zehnjährigen der sportliche Wettkampf im Vordergrund. In einer abgeschwächten Variante von Löschangriff nass mussten die Mädchen und Jungen auch eine gefüllte Wasserflasche mit einem Wasserstrahl vom Podest zielen. Allerdings kam hier das Wasser aus einer Pumpkanne. Hier erreichten am Ende des Tages die Kinder von den Teams Parchtitz-Kluis die ersten beiden Plätze.

Otto Mathias

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