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Rügen Der „Stollentroll“ untersuchte Großsteingrab
Vorpommern Rügen Der „Stollentroll“ untersuchte Großsteingrab
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04:10 06.09.2013

Hobbyforscher Thomas Witzke aus Finsterwalde, der sich selbst Stollentroll nennt, hat schon fast alle Großsteingräber in Deutschland mit Geodaten versehen. Mittlerweile ist seine Homepage „Megalith-Seiten“ die wohl umfangreichste Zusammenstellung deutscher Großsteingräber. Am Grab in Silvitz war er bereits am 6. April 2007.

„Damals habe ich es aus verschiedenen Richtungen fotografiert und die exakte Position mit GPS gemessen“, sagt der 50-Jährige. Laut seinen Angaben ist das Grab mittelmäßig gut erhalten. „Es gibt auf Rügen deutlich besser erhaltene Gräber“, sagt er. Bei dem Silvitzer Grab handelt es sich um einen Großdolmen. Der größte Deckstein hat eine Abmessung von drei mal 1,5 Meter. „An das Grab kann ich mich gut erinnern, an das Dorf weniger. Es ist einfach zu lange her. Schätzungsweise leben dort nicht mehr als 40 Einwohner.“

Sein Grabprojekt führt den Mineralogen an die abgelegensten Orte Deutschlands. „Momentan liegt es aber auf Eis. Ich bin in Amman. Dort gebe ich Training für Analysemethoden. Ich selbst bin auf Gesteine, Erze und Zement spezialisiert.“

Zurück in Deutschland, will der Stollentroll weitere Gräber vermessen. „Es gibt nur noch wenige, die ich nicht erfasst habe. Ich versuche ja möglichst alle Gräber zu dokumentieren, egal ob es nur noch bescheidene Reste sind oder gut erhaltene Anlagen.“ Die Homepage soll dazu beitragen, das Interesse für die 4000 bis 5000 Jahre alte Kultur zu wecken.

• http://tw.strahlen.org

kst

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