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Die Junge Elite begeistert am Strand und im Schloss

Sellin Die Junge Elite begeistert am Strand und im Schloss

Sonntägliche Wandelkonzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und des musikalischen Nachwuchses in Sellin sowie in der Granitz

Sellin. Ein solches Angebot kann man sich nicht entgehen lassen – zwei Konzerte mit dem gleichen Ensemble innerhalb weniger Stunden, an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Programmen. Die Festspiele MV ermöglichen es dank eines Konzeptes, das jenseits gängiger Angebote immer wieder neue Vermittlungsformen erprobt. Also „wandelte“ man diesmal vom sonntäglichen Mittagskonzert auf Sellins Seebrücke per „Rasendem Roland“ zum Jagdschloss Granitz, um sich beide Male davon zu überzeugen, dass für ein solches Unternehmen das Holzbläserquintett der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden der richtige Partner war.

Richtig, weil dem musikalischen Nachwuchs einer berühmten Institution ein so begeisterungsfähiges wie dankbares Publikum sicher war, und richtig, weil Letzterem die Bekanntschaft mit einer im Konzertleben eher seltenen Besetzung samt wenig bekannten Werken gesichert werden konnte. Das betraf schon die Matinée im sommerlich urlaubsgeprägten Sellin, dem die fünf Musiker ebenso entspannt und ausgesprochen musizierfreudig auf Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Klarinette mit unterhaltsamen Bearbeitungen Mozarts (Cosi fan tutte), Webers (Freischütz) und Mendelssohns (Sommernachtstraum) zu entsprechen vermochten.

Im Jagdschloss Granitz konnten sie dann mit anspruchsvollen Originalwerken deutlicher zeigen, was sie als noch junges Ensemble auf bestem Wege schon auszeichnet: die spieltechnische Beherrschung ihrer Instrumente als Voraussetzung für eine klanglich stimmige Ensembleleistung und der variable Umgang mit den für Bläser spezifischen Gestaltungsanforderungen. Deren höchst attraktive und sicher gemeisterte Bandbreite kam im abwechslungsreichen Programm zu schönster Geltung: mit dem Klassiker Franz Danzi, Paul Taffanels eindrucksvoller Romantik, der „coolen“ Neoklassik Paul Hindemiths oder – etwas bescheidener – Eugène Bozzas sowie mit altungarischen Tanzbearbeitungen eines Ferenc Farkas. Im Detail von mancher Feinheit und hörens- wie kennenswert als Ganzes – das „Wandeln“ hatte sich gelohnt!

Ekkehard Ochs

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