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Rügen Die Pflicht des Staates
Vorpommern Rügen Die Pflicht des Staates
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00:05 06.06.2017

Kann der Betrieb einer lokalen Bahnstrecke überhaupt kostendeckend sein? Darf das das entscheidende Argument sein? Ich meine, nein. Zuallererst geht es in dieser Frage um die Bewohner. Immer weniger Ärzte, immer weniger Einkaufsmöglichkeiten – die Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung wird immer schlechter. Da ist es ganz einfach die Pflicht des Staates, wenigstens eine Grundversorgung zur Verfügung zu stellen, auch wenn das etwas kostet. Wo für Touristen überall der rote Teppich ausgerollt wird, muss für die Einwohner wenigstens ein Zipfel übrig bleiben. Die Niederlande, Schweden oder Dänemark machen es vor – ein öffentlicher Nahverkehr wird angenommen, wenn er denn funktioniert. Aufs Abstellgleis würde die Landesregierung rangieren, wenn sie mit dem Aus für die Bahnstrecke von Barth nach Velgast gleichzeitig das Aus für die Anbindung der Halbinsel ans Schienennetz verkünden würde. Die Schiene auf die Halbinsel ist viel mehr als ein Angebot für Touristen, sie ist am Ende eine Art Daseinsvorsorge für die Bevölkerung in der Region. Diese zu finanzieren, ist eine fundamentale Aufgabe der öffentlichen Hand.

Von Timo Richter

OZ

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