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Rügen Die gerechten Heiden von Freetz
Vorpommern Rügen Die gerechten Heiden von Freetz
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00:00 21.04.2017

In das zwischen Naturschutzgebiet Goor und Muglitzer Ort gelegene Freetz führt eine Sackgasse. Das freut die 27 Einwohner, weil sich der Durchgangsverkehr so auf jene Radfahrer beschränkt, die das Dorf auf dem Ostsee-Küstenradweg lautlos durchqueren. Die Freetzer – jedenfalls die meisten davon – wünschen sich indes Grabesruhe. Vielmehr schufen sie sich eine mit regem Leben erfüllte Dorfgemeinschaft. Geburtstage werden gemeinsam gefeiert, für das Osterfeuer erklärt sich jemand zuständig, an Himmelfahrt geht es schon mal mit dem Bollerwagen zum Grillen an den Strand, und sogar ein eigenes kleines Weißes Dinner brachten zumindest 16 der 27 Freetzer zustande. Klar, dass man auch Großereignisse wie eine Fußballweltmeisterschaft gemeinsam durchsteht.

Im Winter trifft sich das halbe Dorf auch häufig im „Dorfkino“, für das eine Familie die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und mit viel Liebe zum Detail eigene Eintrittskarten herstellt. Da liefen auch schon die „Heiden von Kummerow“. In dem Streifen von 1967 gibt es eine rührende Szene, in der die Kinder an den beiden großen Eschen – dem Tor nach Freetz – den Kuhhirten verabschieden. Der Freetzer Wolfgang Albrecht kutschierte damals Theo Lingen alias „Superintendent Sanftleben“ durch die Gegend. Seine Tochter Jenny setzte 1982 die kleine Familientradition fort und spielte in der Fortsetzung „Die Gerechten von Kummerow“ eine Schülerin.

ud

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