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Rügen Ehemalige Kreidebahn: Die Lok gammelt im Schuppen vor sich hin
Vorpommern Rügen Ehemalige Kreidebahn: Die Lok gammelt im Schuppen vor sich hin
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00:05 03.06.2016

Das Kreidewerk Quatzendorf ist das eigentliche Stammwerk, welches bis zum Jahr 1945 von einer 1000-Millimeter-Bahn erschlossen wurde. Danach entstand die 900-Millimeter-Bahn des Kreidefarbenwerks, die bis Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bestand.

Dann wurde die Kreide schließlich mit Wasser versetzt und durch Rohre gepumpt. Die zweigleisige Hauptstrecke führte vom Tagebau Wittenfelde nach Klementelvitz und eine eingleisige Strecke weiter nach Quatzendorf.

„Die Lokomotive steht im Lokschuppen und gammelt vor sich hin. Dagegen ist die Maschine der Kohlebahn in der Wendezeiten verschwunden, keiner weiß, wohin“, wissen Eisenbahnfreunde zumindest das ganz genau und bedauern den Umstand im Internet.

Der Ortsname stammt laut Ohle-Baier vermutlich von der Familie von Quatzen. Die muss den Hof angelegt oder jedenfalls früh besessen haben.

Im 14. oder im 15. Jahrhundert gelangte Quatzendorf in den Besitz des Klosters Hiddensee, welches das Örtchen im Jahre 1509 schließlich an die Familie von Bohlen vertauschte.

Seit dem 18. Jahrhundert gehörte der Ort Quatzendorf zur Herrschaft Spyker.

ud

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