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Rügen Ein Bürger als Vernetzer
Vorpommern Rügen Ein Bürger als Vernetzer
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00:00 17.06.2017

Nur noch knapp zwei Wochen kann man die sehenswerte Ausstellung „Die Würde des Menschen – Stéphane Hessel“ im Bergener Medien- und Informationszentrum am Markt 12, dem sich auf Rügen längst etabliert habenden MIZ, in Augenschein nehmen. Nachfolgend geht ein wichtiger Teil der Präsentation ab dem 28. Juli in die Galerie ROTKLEE nach Putbus, wo neben künstlerischen Arbeiten verschiedenster Genres der heimischen ROTKLEE- Akteure auch weitere Künstlergäste mit Arbeiten zum Thema „Die Würde des Menschen“ aufwarten werden. Die seit fast vier Jahren durch Europa tourende Hessel-Exposition hat die Weimarer Maria-Pawlowna- Gesellschaft erarbeitet, deren Präsident Wolfgang Knappe alles ihm Mögliche auf die Beine stellt, einen der großen Vertreter aktiver Demokratie – Stéphane Hessel – angemessen zu würdigen. Hessel, am 20. Oktober 1917 in Berlin geboren, verstorben am 26. Februar 2013 in Paris, war Kämpfer der Résistance, ein Überlebender von Buchenwald, französischer Diplomat und Mitverfasser der Charta der Menschenrechte von 1948. Er lebte und wirkte beispielgebend nach diesen universellen Menschenrechten und wurde noch zu seinen Lebzeiten durch die in viele Sprachen übersetzten Streitschriften „Empört Euch!“ (2010) und „Engagiert Euch!“ (2011) berühmt. Im Jahr der hundertjährigen Jubiläen (DADA als internationale Kunstrichtung, die Russische Revolution und die Unabhängigkeit Finnlands seien genannt), wird ganz besonders des 100. Geburtstages von Hessel gedacht, seiner Unerschrockenheit, Lauterkeit und seinem nie versiegenden Mut. Wolfgang Knappe hatte das große Glück Stéphan Hessel mehrfach zu begegnen, sich so gesehen „anstecken“ zu lassen. Nur so konnte er nachfolgend zum vielfachen „Vernetzer“ werden. Es mögen Hessel-Sätze wie die nachfolgend genannten sein, mit denen sich Wolfgang Knappe immer weiter Vermittlerdienste aufbürden lässt, auf das noch viele andere Bürger vom „Stern“ Hessel partizipieren, hin ins Licht von Aufklärung und Erklärung geführt werden. Stéphane Hessel: „Das allein auf die Produktion ausgerichtete Denken, das der Westen propagiert, hat die Welt in eine Krise gestürzt, aus der sie sich nur befreien kann, wenn sie einen radikalen Bruch mit dem Drang nach ‚immer mehr’ vollzieht, im Finanzsektor, in Wissenschaft und Technik. Es ist höchste Zeit, dass die Sorge um Ethik, Gerechtigkeit und ein dauerhaftes Gleichgewicht in den Vordergrund tritt. Denn sonst drohen äußerst große Gefahren. Sie können den Planeten Erde für den Menschen unbewohnbar machen.“

ARTus

OZ

De Fischer von uns lütt Insel – wie woll öwerall, wo väle Kierls tohop sünd – de drünken jo ok giern ’n Lütten; ok woll twee orrer.....

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