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Rügen Ein Dorf in lieblichem Birkenhain
Vorpommern Rügen Ein Dorf in lieblichem Birkenhain
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00:00 23.06.2017

Ein lieblicher Birkenhain hat wohl vor mehr als tausend Jahren slawische Einwanderer davon überzeugt, sich dort niederzulassen, wo sich heute die wenigen Häuser des Dorfes Bubkevitz aus dem fast ebenen Endmoränengebiet erheben. Der Name könnte aber auch von dem Ortsgründer Bobek und seinen Leuten herrühren. Wie auch immer, Licht in das Dunkel der Ortsgeschichte fällt erst im 15. Jahrhundert. Damals wurde Bubkevitz als Teil des Besitzes derer von Usedom und als Zubehör zum Gut Tirmoissel (Zirmoisel) urkundlich aufgeführt. Zum Gut gehörten die Orte Bubkevitz, Helle, Udars und Kartzitz. Henneke von Usedom baute 1577 in Bubkevitz eine Landhufe, also etwa 30 Morgen. Im 18. und 19. Jahrhundert siedelten sich Handwerker an. 1867 wird Bubkevitz als Einliegerdorf und Schulgehöft beschrieben, in dem 62 Einwohner in sechs Häusern lebten.

1945 war das Dorf mit Flüchtlingen auf 95 Einwohner angewachsen. Ein Teil der Landwirte schloss sich 1961 zur LPG Typ I zusammen, bis 1974 alle Bauern in die LPG Typ III gehen mussten. Nach der Wende bauten wenige Bauern eine eigene Landwirtschaft auf. Heute gibt es drei Familien, in denen die Enkel der einstigen Neusiedler die eigene Scholle beackern.

S. Gilbert

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