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Rügen Ein Leben lang in Renz
Vorpommern Rügen Ein Leben lang in Renz
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00:01 18.11.2016
Wolfgang Jüdes lebt am längsten im Dorf. FOTO: UWE DRIEST

Wolfgang Jüdes ist 1960 in jenem Haus geboren, in dem er noch heute wohnt. Damit ist er der am längsten im Dorf lebende Einwohner. „Das Haus am Grünen Weg bauten meine Eltern 1952“, erzählt er. Er lernte Rindermelker in Nadelitz und arbeitete bis zur Wende in der LPG von Poseritz. Nach einer Umschulung zum Gärtner begann er bei einem Stralsunder Betrieb der Landschaftspflege. Zwei Jahre später ereilte ihn ein schweres Schicksal. „Als ich mit meinem Moped unterwegs war, drückte mich ein Auto beim Überholen von der Straße“, erzählt er. Zwar habe der Fahrer sich angemessen um ihn gekümmert, aber seither bezieht er Erwerbsunfähigkeitsrente.

Die Schwester und seine drei Brüder sind auf das Festland gezogen und im vergangenen Jahr verlor Wolfgang Jüdes seine Mutter, mit der gemeinsam er bis dahin sein Geburtshaus gemeinsam bewohnte. Nun ist er alleine und nur Retriever-Rüde „Szarik“, der seinen Namen vom Schäferhund aus dem Film „Vier Panzersoldaten und ein Hund“ hat und allein im Zwinger sitzt, könnte Gesellschaft leisten. „Der hat aber Angst, wenn er ins Haus soll und schläft lieber im Stall bei den Schafen“, so Jüdes.

OZ

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