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Emus und Kängurus vertragen sich in Stralsund

Stralsund Emus und Kängurus vertragen sich in Stralsund

Für den Kamelnachwuchs sucht der Tierpark noch einen Namen. Vorschläge der Leser und Gäste können sofort eingereicht werden.

Stralsund. Mit Macht hat der Frühling Einzug im Tierpark in Stralsund gehalten. In den Rabatten und Blumenkübeln blüht es farbenprächtig. Und wie es im Frühling nun einmal so ist, hat sich natürlich auch der tierische Nachwuchs eingestellt.

Der Stralsunder Tierparkförderverein lud zu seiner ersten Führung in diesem Jahr ein. „Pünktlich im April bringen die Soayschafe ihre Lämmer zur Welt. Da können wir förmlich die Uhr nach stellen“, erzählt Zoodirektor Christoph Langner, der die über 20 interessierten Vereinsmitglieder und Gäste in eineinhalb Stunden durch die attraktive Anlage führte.

Besonders begeistert waren die Besucher von den zwei Bennettkängurus. Das ältere der Jungtiere zeigte sich bereits völlig außerhalb des schützenden Beutels der Mutter und hatte sich mit ihr zurückgezogen. In der begehbaren Känguruvoliere sind auch Emus zu sehen. Der Tierpark startet damit einen Versuch, die südamerikanischen Laufvögel in einem begehbaren Gehege zu zeigen. „Einige Leute haben Angst vor den großen Vögeln und fürchten sich vor dem Schnabel. Der ist weich, im Gegensatz zu den Laufzehen, die wirklich absolut gefährlich werden können“, erklärte der Zoochef.

Auf dem Weg zur Mühle, der durch die Känguruvoliere führte, war der kleine Kamelhengst zu sehen. Einen Namen hat das Tier noch nicht. Deshalb möchte der Zoo einen Wettbewerb starten. Zum Tierparkfest am 7. Juli soll der Name dann bekannt gegeben werden. Die guten Anlagen wie stehende Höcker bekam der Junghengst von seinem Vater Batu, der aus Osnabrück stammt, vererbt.

Auf Nachwuchs hoffen die Zoomitarbeiter in diesem Jahr bei den Steinadlern. In der Nachbarschaft befinden sich alte Greifvogelvolieren im Umbau. Neu im Bestand ist ein Ohrfasan. Fasane gab es bereits in den 1980er Jahren schon einmal im Tierpark. Gleichzeitig sind in der Voliere zwei Weißhaubenhäherlinge untergebracht. Die sehr tagaktiven Tiere bereichern nicht nur die Artenvielfalt im Zoo, sondern ließen auch prompt ihre lauten Stimmen erklingen. Auch bei den Stachelschweinen wird Nachwuchs erwartet. „Das ist daran zu erkennen, dass die Tiere beginnen, ihre Behausung zu graben. Sie sind in der Lage in einer Nacht einen Bau bis zu 1,60 Meter Tiefe anzulegen“, so Langner.

In diesem Jahr will der hansestädtische Zoo mit Lewitzhengst Montanus zur Pferdezuchtschau antreten. Der Sohn von Lewitzschecke Schwalbe hat dazu beste Voraussetzungen. Und auch damit kann Stralsunds Tierpark außerdem punkten: Hier lebt der älteste Bison Deutschlands. Bison Reiner wurde am 8. April 1994 geboren. Zum 19. Geburtstag bekam er von den Tierpflegern eine große und gesunde Gemüseleckerei .

Geöffnet hat der Tierpark täglich von 9 bis 18.30 Uhr.

Ines Engelbrecht

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