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Rügen Er sorgt für meisterlichen Glanz am Rande der Granitz
Vorpommern Rügen Er sorgt für meisterlichen Glanz am Rande der Granitz
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00:00 17.06.2016

Hans Michalsky war in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Amateur-Radsportler Deutschlands. Als er 1993 das Grundstück in Blieschow entdeckte, war er allerdings mit Ehefrau Petra per pedes zum Jagdschloss Granitz unterwegs. Kurzentschlossen kauften die Eheleute das Areal dem inzwischen verstorbenen Rudi Stahnke ab und lebten bis vor zwei Jahren mit ihren beiden Kindern dauerhaft auf Rügen. Tochter und Sohn sind heute 20 und 25 Jahre alt. Sohn Marc war in der Spur des Vaters unterwegs und radelte zeitweise im Sportinternat von Schwerin. Zur Zeit muss Michalsky aber wegen seines Fahrradgeschäfts, das er 1982 in Erkrath – „wo der Neandertaler gefunden wurde“ – eröffnete, viel in der alten Heimat sein.

Der 1949 in Neuss geborene Hans Michalsky wurde fünf Mal Deutscher Meister im 1000-Meter-Zeitfahren, 1975 Dritter der deutschen Meisterschaft im Straßenrennen und 1977 schließlich Zweiter. 1976 startete Michalsky in Montreal bei den Olympischen Spielen im 1000-Meter-Zeitfahren. „Ausgerechnet im Finale platzte mir ein Reifen und ich verletzte mich beim Sturz“, erzählt er betrübt. Mit einem dicken Knie durfte er ein zweites Mal starten und belegte den respektablen sechsten Platz.

Noch während seiner Karriere als Radsportler wurde Hans Michalsky Berufssoldat und in der Folge dreimaliger Militär-Radsportweltmeister. Seine Meister-Trikots hat er genauso aufbewahrt, wie jene Fotos, die ihn in einer Runde mit Erik Zabel und anderen Radsport-Größen zeigen.

„Erst kürzlich war ich mit Jan Ullrich eine Woche in Andalusien“, erzählt Michalsky. Und mit dem ehemaligen DDR-Nationaltrainer Wolfram Lindner, der bei ihm in Blieschow wohnte, wenn er denn auf der Insel Rügen war, fuhr er schon die Tour d' Allée über die Insel.

Uwe Driest

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