Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rügen Ex-Störtebeker räumt Regiestuhl: Kai Maertens ist der neue Mann
Vorpommern Rügen Ex-Störtebeker räumt Regiestuhl: Kai Maertens ist der neue Mann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:01 01.03.2013
Sascha Glutz (vorne rechts) hat nicht nur als Hauptdarsteller augedeint. Auch den Regiestuhl wird er entgegen bisheriger Pl�ne nicht besetzen. Quelle: imago/Reinhard Balzerek

Für ihn kommt Kai Maertens. Bekannt ist der 54-Jährige als Schauspieler unter anderem aus TV-Produktionen wie „Der Landarzt“ oder „Großstadtrevier“. An Wiener Theatern und verschiedenen deutschen Bühnen bewies er sein Talent als Regisseur.

Peter Hick, Intendant der Störtebeker-Festspiele, sprach von künstlerischen Differenzen, die zur Trennung von Sascha Gluth geführt hätten. Schon nach dem ersten Gespräch mit dem jahrelangen Störtebeker-Darsteller habe die Geschäftsführung festgestellt, dass es nicht passte. „Er hatte bereits einige Ideen für die neue Inszenierung, die haben uns aber nicht so gefallen“, sagt Peter Hick.

Der neue Mann für die Schauspielerführung sei schnell gefunden worden. „Der Markt ist voll mit Regisseuren. Es kommt nur drauf an, dass man den richtigen findet.“ Bei Kai Maertens habe er ein ausgesprochen gutes Gefühl.

Sascha Gluth bedauert die Entscheidung der Festspiel-Geschäftsführung. „Zum einen hatte ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den alten und neuen Kollegen gefreut, zum anderen hatte ich bereits eine eigene Bearbeitung des Buches vorgenommen“, sagt Gluth. „Die künstlerischen Differenzen bestanden darin, dass seitens der Geschäftsführung Vertrauen und Respekt fehlten, die für eine Zusammenarbeit aber die Grundlage sind.“ Die Trennung sei auf Wunsch der Geschäftsführung erfolgt. „Dieser gesamte Vorgang ist menschlich enttäuschend“, sagt Sascha Gluth, der gerade mit Herbert Köfer Theater gespielt hat. Außerdem stehe er in Berlin in „Miss Marple“ und demnächst mit Ingrid van Bergen in dem Edgar-Wallace- Stück „Das Gasthaus an der Themse“ auf der Bühne.

Kai Maertens freut sich auf seine „erste Freiluftinszenierung“. Er treffe bei den Störtebeker-Festspielen auf Abteilungen, die 20 Jahre Erfahrungen hätten. „Und ich bin mir nicht zu schade, diese Erfahrungen zu nutzen“, sagt der neue Regisseur. „Natürlich habe ich Respekt vor dem Umfang der Aufgabe, aber gleichzeitig bin ich mir der Größe der Verantwortung bewusst.“ Kai Maertens versichert, nicht etwa als Ersatzregisseur in der Hinterhand gewesen zu sein. Vielmehr sei er der Familie Hick vom ehemaligen Regisseur der Festspiele, Holger Mahlich, empfohlen worden. „Wir haben uns getroffen und man wollte mich“, sagt Maertens, der 2009 seine erste Störtebeker-Aufführung als Zuschauer miterlebte. „Die anderen Folgen habe ich mir per Video angeschaut.“ Als gebürtiger Hamburger passe er gut zum Thema: „Störtebeker hatte ja viel mit Hamburg zu tun. Und als St.-Pauli-Fan habe ich natürlich ein Piratenherz.“

Vom neuen Team ist er angetan. „In Ralswiek herrscht ein guter Ton und ich habe es dort mit einem treuen Arbeitgeber zu tun“, meint der Regisseur, der sich auf Rügen bereits eine Wohnung angemietet hat.

Jens-Uwe Berndt

Metallbauer haben sich der öffentlichen Toilette am Bergener Markt angenommen. Bis April wollen sie diese auf Vordermann bringen, so dass sie dann wieder als stilles Örtchen zu nutzen ist.

01.03.2013
Rügen Rat und hilfe - HIER FINDEN SIE HILFE
01.03.2013

Mit dem Thema „Wärme“ beschäftigten sich 24 kleine Klimadetektive der Grundschule Sellin bei einem Projekttag. Dies war der zweite, nachdem sich die Schüler bereits im September letzten Jahres mit der Problematik „Erneuerbare Energien“ auseinandergesetzt hatten, informiert Stefan Woidig vom Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen.

01.03.2013
Anzeige