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FDP-Aktivisten gesucht: Nur 15 beim Parteitag

Bergen FDP-Aktivisten gesucht: Nur 15 beim Parteitag

Gino Leonhard wieder zum Vorsitzenden gewählt. Liberale geißeln die geplante Gerichtsreform.

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Es ist bedauerlich um jedes Mitglied, das wir verloren haben.“FDP-Kreisvorsitzender Gino Leonhard

Bergen. Mit einer schlagkräftigen Truppe wollen Rügens Liberale zum Landesparteitag fahren, der Anfang April in Teschow stattfinden wird. Doch die Insel-FDP hat offensichtlich ein Problem — mit der eigenen Schlagkraft: Für die Aktivisten, die sich am Donnerstagabend in der Rugard-Gaststätte in Bergen zum Kreisparteitag zusammen fanden, reichte die kleine Tafel. Nur 15 Frauen und Männer nahmen Platz.

Erkältung, grippaler Infekt — viele hätten sich im Vorfeld krank gemeldet, begründete Kreisvorsitzender Gino Leonhard die lichten Reihen. „Es ist aber auch bedauerlich um jedes Mitglied, das wir verloren haben“, machte er keinen Hehl aus einem Mitgliederschwund, den Rügens Liberale verkraften müssen. Mehr als 100 Insulaner zählte der Kreisverband mal, aktuell sind es laut Kreisgeschäftsführer Sven Heise nur noch 65 Mitglieder.

Das ist kein Inselphänomen, die Liberalen ringen landesweit um Profil, sagte Ronaldo Schadowski. Dabei zählte der stellvertretende Vorsitzende der Landes-FDP den Insel-Verband sogar noch zu den aktivsten. „Wir sind aber zu kurzatmig, wir springen auf den Zufall auf“, so Schadowski. Ein Jahr werde die geplante Gerichtsstrukturreform groß gefahren, dann wieder auf Familie gesetzt. „Wir müssen uns strategiesicher aufstellen, damit die Leute genau erkennen, wofür steht die FDP“, regte er an, wie in Schwerin auch im Kreisverband auf Rügen eine Grundsatzdebatte anzuschieben.

Rügens Liberale — 15 von ihnen bestätigten Leonhard am Donnerstag im Amt und wählten ihn einstimmig erneut zum Vorsitzenden — wollen zumindest in Sachen Gerichtsreform, neue B 96 nichts dem Zufall überlassen. Der Gerichtsstandort Bergen muss erhalten bleiben, Verkehrsprojekte wie die neue B 96 und der Ausbau der Bundesstraße zwischen Strüßendorf und Ralswiek müssen zügig umgesetzt werden, forderten sie per Beschluss. Udo Burwitz

OZ

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