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Rügen Feierlichkeiten für ein einzigartiges Museum
Vorpommern Rügen Feierlichkeiten für ein einzigartiges Museum
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14:44 27.07.2018
Das Kreidemuseum Gummanz feiert seinen 13. Geburtstag Quelle: Wenke Büssow-Krämer
Gummanz

Vor 13 Jahren hat Europas einziges Kreidemuseum erstmals seine Türen geöffnet. Grund genug, dieses Datum auch jährlich zu feiern. Dazu lädt das Museum seine Gäste am Samstag mit einem umfangreichen Programm und reduzierten Eintrittspreisen. Zum Geburtstag geben die Fachleute nicht nur Informationen zur Heilkreide und deren Anwendungsmöglichkeiten. Der Fossilienexperte Manfred Kutscher ist ebenfalls vor Ort, um ab 12 Uhr die von den Gästen mitgebrachten Funde zu bestimmen, wofür dann auch das Mikroskop zur Verfügung steht. „Viele Vereinsfreunde unterstützen diesen Tag“, sagt die Museumsmitarbeiterin Agnieszka Maleczek. Sonderführungen durch das Museum oder durch die angrenzende Natur stehen an diesem ebenfalls auf dem Programm.

Zum 13. Geburtstag lockt das Kreidemuseum in Gummanz am Samstag mit einem buntem Programm

Auch auf die jüngsten Gäste freuen sich die Mitarbeiter. Kinder können in der Buddelkiste auf Fossiliensuche gehen oder Kreidemännchen und -figuren selbst dekorieren. Die Größeren können sich um 12 und 16 Uhr auch beim Bogenschießen betätigen. Die Sonderführung durch das Haus startet um 14 Uhr. Um 15 Uhr geht es mit der Führung „Zurück zur Natur“ rund ums Kreidemuseum. „Wir haben das Gefühl, dass wir uns zum beliebtesten Museum der Insel entwickelt haben“, sagt Agnieszka Maleczek mit Blick auf die Besucherzahlen, die jährlich wachsen. 20000 Gäste kamen im letzten Jahr. „Dabei bekommen wir stets positive Rückmeldungen, wie gut es den Gästen gefällt.“ Die vier Mitarbeiter leben die Idee von einem naturnahen Museum, in dem man in einer familiären Atmosphäre die Besucher persönlich betreut.

„Wir sind positiv überrascht, dass wir auch in der Vor- und Nachsaison bei den Besucherzahlen zulegen“, sagt Peter Dietrich. „Wir bemühen uns, das Museum lebendig zu halten. Viele Gäste kommen wieder und empfehlen uns weiter“, so der Museumsleiter. Seit März informiert die Sonderausstellung „Møn, Stevns Klint, Faxe – eine Zäsur in der Erdgeschichte und ihrer Lebenswelt“ über eine Epoche, die die Kreidezeit und damit auch die Ära der Dinosaurier beendete.

Auch die Sonderführungen, die die Gäste von Mai bis Oktober in den Besucherbruch des Tagebaus führt, sind oft schon im März ausgebucht. „Uns ist die Qualität letztendlich wichtiger, als noch höhere Besucherzahlen. Auch auf Kinder gehen wir gerne bewusst ein. Bei jungen Leuten Interesse zu wecken, ist uns wichtig“, so der Museumsleiter. Kurkliniken und Schulen gehören zu den Stammgästen bei den Kreidekennern. Oftmals kommen die Kinder nach ihren Berichten zu Hause dann auch mit ihren Eltern erneut wieder.

Büssow-Krämer Wenke

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