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Rügen Fernöstliche Philosophie in einem Rügener Dorf
Vorpommern Rügen Fernöstliche Philosophie in einem Rügener Dorf
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00:05 24.03.2017
Katharina Zaback mit einer ihrer Yogaklassen.

Krieger, Krähe, Kobra, Fledermaus und der Hund begleiten Katharina Zaback tagaus tagein. „Das Schöne beim Yoga“, so sagt die 37-jährige Inhaberin des in Silenz beheimateten Yogazentrums Rügen, „ist, dass es den Körper kräftig hält und den Geist entspannt.“ In ihren Kursen kombiniert die die Yoga-Lehrerin Körperübungen, „Asanas“ genannt, mit Entspannungs- und Atemübungen sowie Meditationsphasen. „Yoga eignet sich für jedes Alter, von fünf bis 95 Jahren“, meint die Neu-Silenzerin. Ein „Das kann ich nicht“ lässt sie nicht gelten. Für Anfänger stellt sie schließlich Hilfsmittel zur Verfügung.

Katharina Zaback ist mit ihrem Lebensgefährten André 2011 von Düsseldorf nach Rügen gezogen, nachdem sie in Silenz die ideale Immobilie gefunden hatte, um eine kleine Pension und ein Yoga-Zentrum zu eröffnen. Früher hatte sie, die in der Nähe von Berlin aufgewachsen und viel herumgekommen ist, in einer Bank gearbeitet. „Wir beide wollten Veränderung“, sagt sie. Die Insel Rügen, die ihr von etlichen Aufenthalten vertraut war, schien ideal.

Mit Yoga hatte die sportliche Frau vor zwölf Jahren begonnen, und „die Liebe ist gewachsen“. Nach einer dreijährigen, intensiven Ausbildung erwarb sie schließlich das Zertifikat zur Yoga-Lehrerin.

Ein bisschen Mut gehörte schon dazu, fernöstliche Philosophie in ein kleines abgelegenes Dorf auf der Ostseeinsel zu bringen, aber „langsam hat sich das aufgebaut“. Die meisten ihrer Kursteilnehmer bleiben jahrelang dabei. Sie kommen aus allen Ecken Rügens und sind durchschnittlich 40 bis 50 Jahre alt. Überwiegend sind es Frauen. Am Anfang einer Stunde kommen sie erst einmal im Schneidersitz zur Ruhe, erläutert die Lehrerin. Dann richten sie sich auf und summen gemeinsam das heilige Mantra „Ommm“, das den Buddhisten als Klang des Universums gilt. Nach den Übungen endet der Kurs im „Savasana“, einer Übung, bei der jeder mit dem Rücken auf dem Boden liegt, um den Atem zu verlangsamen und zur Ruhe zu kommen.

„Yoga wirkt positiv auf Körper und Geist“, betont Katharina Zaback. Die Übungen seien gut etwa gegen Durchblutungs- und Schlafstörungen, Depressionen, Kopf- und Rückenschmerzen. Neben den Kursen bietet sie auch Massagen, Ernährungsberatung, Fastenbegleitung und Yoga-Urlaub im eigenen Haus oder – wie im kommenden November – auf Teneriffa an. Sie sei superglücklich, sagt sie, „denn ich konnte mein Hobby zum Beruf machen“. sg

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