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Rügen Transporter für Jugendfeuerwehr gesponsert
Vorpommern Rügen Transporter für Jugendfeuerwehr gesponsert
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20:03 06.01.2019
Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Trent darf sich über einen neuen Anhänger zum Transport von Gerät, Zelten und Sitzgarnituren freuen. Quelle: Uwe Driest
Trent

Gut Ding will eben Weile haben. Am Wochenende stellte die Freiwillige Feuerwehr von Trent der Öffentlichkeit vor, wofür sie das Geld aus der Vorjahresaktion „Helfen bringt Freude“ verwendet hat. Im Jahr 2017 hatte die OSTSEE-ZEITUNG aufgerufen, für die Jugendfeuerwehren der Insel zu spenden. Von den gut 20 000 Euro erhielten die Trenter 700 Euro. „Wir hatten uns schon Anfang vergangenen Jahres zusammengesetzt und darüber nachgedacht, wie wir das Geld verwenden“, sagt Wehrführer Olaf Spieker, Wehrführer in Gemeinde und Amt. „Es sollte nützlich und etwas von Dauer sein, also nicht irgendwelche Spaßartikel, die keinem Kind etwas bringen oder T-Shirts, die am Ende nur einmal angezogen werden.“ Erst als sie später den Anhänger der Aktiven Feuerwehr beluden, sei einem Kameraden die zündende Idee gekommen, dass der Nachwuchs ein solches Fahrzeug ebenfalls dringend benötigt. „Wir verfügen nicht über einen Mannschaftstransportwagen und wenn es mal eine Freizeit gab, haben wir Zelte und Ausrüstung meistens auf der Ladefläche des offenen Transporters der Gemeinde befördert“, so Spieker. „Das hatte natürlich eine Menge Nachteile, weil die Gegenstände nicht vor Witterung oder Diebstahl geschützt waren.“

Weil allein das Geld aus der Spendenaktion für den Kauf eines geeigneten Anhängers nicht ausreichte, starteten die Feuerwehrleute einen zusätzlichen Aufruf in der Trenter Dorfzeitung, den Redakteur Leen Edelman „in Küchentischarbeit“ gern erstellte. Dabei kam - nicht zuletzt wegen des Engagements des aus der Region stammenden Unternehmers Eckhard Bode - noch einmal soviel Geld zusammen, „dass wir neben dem Anhänger auch noch zehn Feldbetten und drei Sitzgarnituren anschaffen konnten, damit die Jugend im Zeltlager auch mal sitzen kann“, freut sich Spieker. „Wenn die OZ nicht den Impuls gegeben hätte, wären wir nicht auf die Idee gekommen.“ Das gesamte Projekt hatte sich nicht zuletzt wegen der langwierigen Gründungsphase des mit drei Jahren relativ jungen Fördervereins der Wehr verzögert. „Für uns war das die erste große Aktion“, sagt Bodo Nielsen, Stellvertretender Wehrführer und Vorsitzender des 30 Mitglieder umfassenden Vereins. Im August überführte sein in Lübeck arbeitende Bruder die Neuanschaffung aus dem Raum Hamburg in den Inselnorden.

Hätte man sich anfangs auch mit einem mit Plane versehenen Hänger begnügt, reichten die Mittel nun zu einem abschließbaren Kastenanhänger. „Weil der aber weiß war, haben wir ihn kurzerhand in Eigenarbeit mit roter Folie beklebt“, so Spieker. Schließlich wurde der Anhänger noch mit dem Schriftzug „Jugendfeuerwehr Trent“ sowie dem Wappen der Gemeinde versehen.

„Ein Dutzend Kinder und Jugendliche machen bei uns mit“, sagt der stellvertretende Jugendwart Felix Koch. Besonders stolz sind Bürgermeisterin Kirsten Viktor, Wehrführer und Förderverein auf die Jugendfeuerwehr, weil die sage und schreibe vier mal hintereinander den Inselpokal der Landrätin gewinnen konnte. Immer hatten die Trenter bei Fangleinen-Zielwurf, Knoten-Binden oder Schlauchkegeln die Nase vorn. „Wir sind eine homogene Truppe, bei der das Verhältnis von Training und Kameradschaft stimmt“, enthüllt Koch das Erfolgsgeheimnis. Allerdings entsteht derzeit eine Lücke durch mehrere Wegzüge“, bedauert Olaf Spieker. „In diesem Jahr werden wir uns daher mit dem Motto „Dabei sein ist Alles' begnügen müssen.“ Neu dabei ist immerhin das einzige Mädchen der Truppe. Die 14-jährige Emeli Brassek zog im Sommer mit ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Dominic aus Niedersachsen auf die Insel. Nächste Bewährungsprobe ist das jährliche Brennball-Turnier, das Ende Januar stattfindet.

Uwe Driest

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