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Rügen Finanzspritze für Hafen Lauterbach
Vorpommern Rügen Finanzspritze für Hafen Lauterbach
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16:50 13.12.2017
Der Westliche Kai im Hafen Lauterbach. Quelle: Anne Ziebarth
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Putbus

In die lange geplanten Erneuerung des Westkais im Lauterbacher Hafens wird kräftig investiert. Das Wirtschaftsministerium erklärte jetzt in einer Mitteilung, das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro zu unterstützen. Bisher konnte die Stadt lediglich von Fördermitteln in Höhe von 3,4 Millionen Euro ausgegangen. Das Gesamtvolumen des Vorhabens beträgt rund fünf Millionen Euro.

Nach Informationen des stellvertretenden Bürgermeisters und Sachgebietsleiters Wohnungs- und Hafenwirtschaft, Karl-Otto Hein, ist der Baustart bereits für Frühjahr 2018 geplant, die Fertigstellung soll Ende 2019 erfolgen. Dann wird der Hafen kaum wiederzuerkennen sein. Am Westkai werden unter anderem zwei Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe der 120-Meter-Klasse geschaffen, die dem gestiegenen Bedarf an Anlege- und Verweilmöglichkeiten Rechnung tragen. Seit Jahren steuern rund hundert Kreuzfahrtschiffe in der Saison den Boddenhafen an. Planer gehen davon aus, dass es in der Zukunft mehr Anläufe werden könnten, da die zerklüfteten Boddengewässer für die Kreuzfahrt-Touristen durchaus ein äußerst attraktives Reiseziel seien.Dafür wird die vorhandene Anlegestelle insbesondere für Flusskreuzfahrtschiffe ausgebaut, unter anderem durch eine Erneuerung der südlichen Uferwand, eine Liegeplatzerweiterung, die Schaffung von weíteren Liegeplätzen und die Errichtung eines Informationszentrums.

Die vorhandenen Restaurants und Buden sollen in die neue Nutzung eingebunden werden. Gegenüber dem Gastronomiebereich sind Liegeflächen für Segler und Traditionsschiffe vorgesehen. Die Freitreppe soll mit Sitzstufen versehen werden, ein barrierefreier Zugang soll insbesondere älteren Menschen einen leichten Zugang zum geplanten Informationszentrum und dem Gastronomiebereich ermöglichen. Der Betrieb des Hafens wird über die Stadt Putbus selbst erfolgen, die dazu einen Eigenbetrieb gegründet hat, in dem zehn Mitarbeiter tätig sind. „Mit den geplanten Maßnahmen werden die Voraussetzungen geschaffen, die bestehenden Arbeitsplätze im touristischen Bereich zu sichern und langfristig weitere zu schaffen“, lobte Wirtschaftsminister Glawe.

Anne Friederike Ziebarth

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