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Rügen Fotografen lieben diese Kulisse
Vorpommern Rügen Fotografen lieben diese Kulisse
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00:00 24.02.2017
Nardevitz

Beim Anblick des kleinen Ortes am Schwierser Bach, unweit der Nordküste Jasmunds und eines uralten Naturstrandes, kann sich wohl kaum jemand nostalgischen Gefühlen entziehen. Alte schilfgedeckte Häuser verbergen sich hinter üppig bewachsenen Bauerngärten, die zu bestaunen den Durchreisenden nicht schwer fällt, zwingt doch die mit Kopfsteinen gepflasterte Straße zu langsamem Fahren. Wer hier rastet und den Weg Richtung Küste durch einen alten Buchenwald geht, wird mit einem sensationellen Blick über die Ostsee bis zum Kap Arkona belohnt.

Kein Wunder also, dass Mode- und Landschaftsfotografen das Dorf längst für sich entdeckt haben. Der Hochuferweg am Rugeshus, die Schlucht des Schwierser Baches und die steinige Küste bieten einmalige Kulissen.

Entdeckt haben das idyllische Fleckchen Erde aber schon Menschen lange vor unserer Zeit. Auf dem 99 Meter hohen Schlanteberg südlich von Nardevitz haben bronzezeitliche Inselbewohner ein imposantes Hügelgrab erschaffen, das im Volksmund „Schildkröte“ heißt. Und im Mittelalter hat ein slawischer Sippenhäuptling den Landstrich für sich und seine Leute reklamiert.

Denn der Ortsname bedeutet „Leute des Nerad“. Mindestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte Nardevitz zur Herrschaft Spyker. Im 17. Jahrhundert wurde das Dorf um einige Stellen verkleinert, denn 1695 werden nur noch zwei Vollbauern, zwei Halbbauern und ein Kossat dort verzeichnet. Heute leben 34 Menschen im Dorf.sg

OZ

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