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Rügen Fußball gucken, wo die Bundeskanzlerin feiert
Vorpommern Rügen Fußball gucken, wo die Bundeskanzlerin feiert
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00:00 28.05.2016
Tausende erlebten 2014 die Spiele der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien beim Public-Viewing vor dem Ozeaenum. Dort wird es zur Europameisterschaft in diesem Jahr definitiv keine Übertragungen geben. Quelle: Christian Rödel

Die Störtebeker Braumanufaktur will die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) auf einem Großbildschirm übertragen. Anders als in den vergangenen Jahren seit 2006 ist jedoch keine Open-Air-Arena auf dem Gelände an der Greifswalder Chaussee geplant. Elisa Preuß, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in dem Unternehmen, erklärte gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG: „Wir nutzen den großen Bildschirm im Kühlschiff.“ Das sei jener große Saal im zweiten Stock des alten Brauereigebäudes, in dem regelmäßig auch Partys oder andere größere Veranstaltungen stattfinden – unter anderem der traditionelle Neujahrsempfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Platz sei dort gut und gerne für 1000 Leute, erklärte Elisa Preuß. Der Bildschirm habe eine Größe von viermal fünf Metern. Außerdem gebe es im kleineren Maschinenraum des selben Hauses die Möglichkeit, in etwas ruhigerer Atmosphäre die Spiele der Deutschen auf einem Fernseher zu verfolgen. Die Türen zum Public Viewing in der Braumanufaktur öffnen sich immer 90 Minuten vor Beginn der jeweiligen Partie. Das heißt: Zum ersten Spiel gegen die Ukraine am 12. Juni um 21 Uhr in Lille kann man sich im Kühlhaus bereits von 19.30 Uhr an einstimmen lassen.

Dass das Public Viewing in diesem Jahr nicht unter freiem Himmel stattfindet, hat einen einfachen Grund. Elisa Preuß: „Wir wollen uns vom Wetter unabhängig machen.“

Ob es in diesem Jahr ein Public Viewing auf der Hafeninsel geben wird, steht indes noch nicht fest. Die Veranstaltungsagentur Turbine Event, die seit Mai auch Betreiber des Goldenen Ankers und der Werkstatt auf der Ballastkiste ist, hofft aber, alle Genehmigungen für die EM-Partys im Bereich der beiden Kneipen zu erhalten. Geschäftsführer Bert Linke will dazu den mobilen Großbildschirm der Braumanufaktur nutzen, der auch zu den Heimspielen des FC Pommern Stralsund im Stadion steht. In diesem Rahmen würde dann auch der Deutsche Fußball Bund in Erscheinung treten, bei dem der FC Pommern vergangenes Jahr ein Public Viewing gewonnen hat. „Die Einnahmen würden dann an den Fußballverein gehen“, erklärte Linke, der zugleich Vizepräsident beim FC Pommern ist. Unabhängig davon soll es Übertragungen auf normalen Fernsehapparaten in Werkstatt und Anker sowie im Bürgergarten geben, der ebenfalls zu Turbine gehört.

Definitiv keine Übertragungen wird es vor dem Ozeaneum geben. Romy Kiebel von der Pressestelle des Hauses sagte, dass die Funktionstüchtigkeit der LED-Wand neben dem Eingang nicht sichergestellt werden könne. Auch die Kronlastadie will zur EM auf öffentliche Übertragungen verzichten.

Mögliches Halbfinale: Deutschland – Frankreich

Deutschland spielt bei der Europameisterschaft in Frankreich in der Vorrundengruppe C zusammen mit Polen, Nordirland und der Ukraine.

Erster Gegner ist am12. Juni um 21 Uhr in Lille die Ukraine. Die beiden anderen Spiele der deutschen Elf finden in Paris statt. Am 16. Juni um 21 Uhr heißt der Gegner im Stade de France Polen. Der Parc des Princes ist am 21. Juni um 18 Uhr Austragungsort der Partie gegen Nordirland.

Als Favorit in der Gruppe C gilt natürlich Weltmeister Deutschland. Sollte das Team als Gruppenerster ins Achtelfinale einziehen, trifft es am 26. Juni um 18 Uhr auf den besten Dritten

aus den Gruppen A, B oder F.

Sollte Frankreich Sieger der Vorrundengruppe A werden und bis ins Halbfinale vorstoßen, wäre der Gastgeber am 7. Juli um 21 Uhr in Marseille Gegner von Deutschland – vorausgesetzt, Jogis Jungs kommen ebenfalls soweit.

Passieren könnte das aber auch schon am 25. Juni im Achtelfinale in St. Etienne, Anpfiff: 15 Uhr, wenn beide Teams in ihren Gruppen überraschend nur Zweiter werden.

Das Finale der EM wird am 10. Juli um 21 Uhr in Paris angepfiffen.

Jens-Peter Woldt

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