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Gasalarm in der Flüchtlingsunterkunft

Bergen Gasalarm in der Flüchtlingsunterkunft

Ein verdächtiger Geruch im Aufenthaltsraum hat am Montag in der Unterkunft in Bergen auf Rügen Feuerwehralarm ausgelöst. Die Bewohner wurden vorsorglich evakuiert.

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Retter bringen vorsorglich vor der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen „Ratskeller“ in Bergen eine Trage in Position. Dort wurde Montagmorgen Gasalarm ausgelöst.

Quelle: Udo Burwitz

Bergen. In der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge am Markt in Bergen auf der Insel Rügen wurde am Montagmorgen Gasalarm ausgelöst. Sämtliche Bewohner des Hauses wurden vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr rückte mit 20 Einsatzkräften aus. Experten untersuchten die Gasanlage im ehemaligen Hotel „Ratskeller“, das seit mehreren Monaten als Asylbewerber-Unterkunft genutzt wird. Ein Gastaustritt konnte nicht festgestellt. Nach knapp einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bewohner konnten ihre Zimmer wieder beziehen.

Gegen 9 Uhr wurden die Retter der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Zunächst sei eine Rauchentwicklung in der Asylbewerber-Unterkunft gemeldet worden, informiert Andreas Burwitz, Gruppenleiter der Retter, die mit 20 Einsatzkräften anrückten. Vor Ort hieß es dann, dass im Gebäude Gasgeruch festgestellt worden sei. Im Erdgeschoss des Hauses roch es verdächtig. Bewohner und Betreiber vermuteten, dass womöglich ausströmendes Gas die Ursache dafür sein könnte. Die Mitarbeiter vom Arbeitersamariterbund, die sich um die Flüchtlinge kümmern, haben das gesamte Haus sofort evakuiert, lobt Einsatzleiter Andreas Burwitz deren umsichtiges Handeln. Im ehemaligen „Ratskeller“ am Markt sind aktuell 59 Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr untersuchten das Erdgeschoss und die Heizungsanlage im Keller. Unterstützung bekamen sie von Spezialisten des Erdgasversorgers, der EWE. Sie überprüften mit Messgeräten die Heizungsanlage, konnten aber keinen Schaden und kein austretendes Gas feststellen. Die Retter versorgten das Erdgeschoss mit einem Hochleistungslüfter mit Frischluft. Kurz vor 10 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die Bewohner des Hauses konnten wieder in ihre Zimmer zurück.

Udo Burwitz

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