Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rügen Generationen-Treff: „An Bewohner denken“
Vorpommern Rügen Generationen-Treff: „An Bewohner denken“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:05 13.06.2018

Streitthema Mehrgenerationenbegegnungsstätte Bergen-Süd: Darüber haben die Mitglieder des Sozialausschusses nun auf einer Sondersitzung diskutiert und für die anstehende Stadtvertretersitzung (20. Juni) signalisiert, dass ein neuer Betreiber mit vier Projekten aktiv werden kann. Gibt es auch hier grünes Licht, soll das Haus im Süden der Stadt so schnell wie möglich wieder öffnen.

Die Mehrgenerationsbegegnungsstätte in Bergen Süd soll bald wieder öffnen. Quelle: Foto: Uwe Driest

Die Meinungen zum Thema Begegnungsstätte gehen zwischen Kommunalpolitikern und Stadtverwaltung schon lange auseinander. Die Ausschussmitglieder waren enttäuscht, dass sie bei der Ausschreibung nicht angehört wurden, die Verwaltung pocht darauf, ihre Informationspflicht erfüllt zu haben. Zum Hintergrund: Im Vereinshaus hat der Demokratische Frauenbund zahlreiche Angebote unterbreitet. Diese Projekte sind 2015 von der Stadtvertretung für einen Zeitraum von fünf Jahren beschlossen worden. Der Frauenbund hatte diesen Vertrag allerdings zum 31. März gekündigt, da er sich von der Insel zurückziehen wollte. Die Verwaltung hatte diese Angebote neu ausgeschrieben, um zeitnah einen Übergang zum neuen Träger zu erzielen.

„Wir kommen in der Diskussion nicht weiter, wenn wir uns den Ball hin und her schieben“, sagte Stadtvertreter Eike Bunge (CDU/FDP-Fraktion). Wichtig sei, dass endlich Klarheit herrsche und eine „demokratische Debatte in einer Demokratie mal beendet sein muss“. „Nicht wie wir uns fühlen ist wichtig, sondern wie es mit den Bürgern in Bergen-Süd weitergeht“, sagte er.

Stadtpräsident Matthias Ewert (CDU/FDP-Fraktion) hätte sich wie auch Mitglieder des Ausschusses gewünscht, dass sie mit den ehemaligen Mitarbeitern und dem zukünftigen Betreiber gemeinsam am Tisch gesessen hätten. „Dies ist nicht mehr möglich. Dafür müssen wir jetzt die Grundlage für die Ausschreibung schaffen, die schon längst erfolgt ist“, meint er.

Bürgermeisterin Anja Ratzke (parteilos) brachte auf der Sitzung am Montag eine Beschlussvorlage für die Stadtvertretung ein, dass die folgenden vier Projekte weiterhin in der Mehrgenerationenbegegnungsstätte angeboten werden sollen: Kleiderkammer, Frühstück für Alleinlebende, Sportgruppe sowie gesunde Ernährung für Jung und Alt.

„Die Bürger in Bergen warten darauf, dass es endlich weitergeht. Gerade das Frühstück für Alleinlebende ist für viele Senioren zu einem festen Termin geworden. Ich habe deshalb entschieden, dieses Frühstück solange anzubieten, bis ein neuer Betreiber gefunden ist“, sagt sie.

Mathias Otto

Seit der neue Sommerfahrplan der Verkehrsgesellschaft gilt, hakt es gewaltig

13.06.2018

Ab Freitag Sommerpause auf der Baustelle im Abschnitt zwischen Strüßendorf und Ralswiek.

12.06.2018

In zwei Tagen ist Anpfiff für die Fußball-WM in Russland. Wer gern mit anderen jubelt, kann das in Vorpommern in etlichen Orten. Hier eine Auswahl.

13.06.2018
Anzeige